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popper
Beiträge: 77 | Zuletzt Online: 18.11.2018
Name
popper
E-Mail:
h.schmi44@posteo.de
Geburtsdatum
13. November 1944
Beschäftigung
Opernsänger a.D.
Wohnort
Karlsruhe
Registriert am:
16.03.2018
Geschlecht
männlich
    • popper hat einen neuen Beitrag "Ein unglaublicher Blödsinn zu den Targetsalden von Paul Steinhardt" geschrieben. 23.10.2018

      Lieber Progressor,
      Ich habe lange gezögert, da aber andere mitlesen, muss ich einiges richtigstellen. Es werden keine Geldbeträge von A nach B überwisen, sondern Sichtforderungen. Diese bewirken keine schuldbefreiende Zahlung.

      Bei den Target2-Salden erfolgt sehrwohl eine Gutschrift. Deshalb ist ja die Behauptung von Sinn & Co so abwegig, wenn sie behaupten, es entstünden dadurch Forderungen/Verbindlichkeiten gegenüber der EZB

      Beste Grüße
      popper

    • popper hat einen neuen Beitrag "Ein unglaublicher Blödsinn zu den Targetsalden von Paul Steinhardt" geschrieben. 10.10.2018

      Lieber Progressor,

      Reden wir noch von Target-Salden und deren eventuellen Neubewertungen beim Austritt eines Staates oder einer Überweisung von Bank A zu Bank B, was nicht das Geringste mit Target zu tun hat.

    • popper hat einen neuen Beitrag "Ein unglaublicher Blödsinn zu den Targetsalden von Paul Steinhardt" geschrieben. 10.10.2018

      Lieber Progressor,

      "Stöcker" behauptet gar nicht, was Sie hier suggerieren: der Banknotenumlauf habe mit den Target-Salden zu tun. Er sagt lediglich, die Verteilung des Bargeldumlaufs sei neu zu berwerten.

      Beste Grüße
      popper

    • popper hat einen neuen Beitrag "IWF macht Deutschland für Crash-Risiko verantwortlich" geschrieben. 29.09.2018

      Sie argumentieren damit genau so schief wie Herr Altmaier. Dass der Euro in Deutschland unerbewertet ist - auch im internationalen Vergleich - liegt an den durch Dumping erkauften Handelsbilanzüberschüssen inner- und außerhalb der Eurozone. Die außerhalb können sich allerdings besse wehren - siehe Trump

    • popper hat einen neuen Beitrag "Die Wiederkehr der Target-Hysterie" geschrieben. 09.08.2018

      Herr Waldner,

      wir beenden das jetzt hier. Über ihre albernen Geschichten könnte man ja noch lachen, wären sie nicht völlig erkenntnisfrei und voller blinder Flecken. Wir haben in Euroland 17 NZBn und 1 EZB. Im Rahmen von Target2 finden hier keine normalen Banküberweisungen statt, wo von der sendenden Bank Zentralbankguthaben abgezogen werden, die der empfangenden Bank entsprechend gutgeschrieben werden. Dieser Eindruck mag entstehen durch die Beteiligung der EZB. Aber ZBn des Euroraumes haben bei der EZB keine Zahlungsverkehrskonten. Es tut mir leid, aber das ist so, auch wenn Sie hieraus Micky Maus Geschichtchen stricken. Es sei denn, Sie wollen, was offensichtlich ist, partout über etwas anderes reden als über eine Währungsunion. Target2 ist ein Zahlungssystem, kein Finanzierungssystem. Über das Target2-System wird kein Kredit gewährt. Ein Euro ist ein Euro, egal ob er in Gestalt einer Forderung gegen die Deutsche Bundesbank oder als Forderung gegen den Banco d’Italia auftritt. Aber das wollen Sie ja nicht diskutieren, als lassen wir das Ganze.

    • popper hat einen neuen Beitrag "Die Wiederkehr der Target-Hysterie" geschrieben. 09.08.2018

      Guten Morgen Herr Waldner,

      Es gab vor Jahren einen Spanier, de Bono, der lehrte laterales Denken. Sie glauben eben, Banknoten müssten durch irgendwas gedeckt sein, sodass man dafür etwas fordern kann. Das ist aber ein völlig obsoletes Relikt aus der Goldstandardzeit. Denn z.B. Wertpapiere wären ja auch nur eine Forderung auf Geld.

      Ihre Idee zeigt doch eklatant, dass Sie Target2 immer noch nicht verstanden haben. In der heutigen Kreditgeldökonomie ist eine Zentralbank eben der ‚lender of first liquidity‘, mithin diejenige Instanz, welche die einzige Quelle des Zahlungsmittelstandards ist.

      Sie reduzieren offensichtlich Target2 darauf, dass beim Kauf eines Autos der Euro-Ausländer von seiner Bank Zentralbankgeld erhält. Das ist aber falsch. Der Transfer von Zentralbankgeld findet nur zwischen den beteiligten Zentralbanken und der EZB statt, dabei entsteht kein neues Zentralbankgeld, sondern es handelt sich um bereits emittiertes, das die ausländische GB genutzt hat, um für ihren Kunden eine Überweisung an einen Empfänger im anderen Land durchzuführen.

      Die Gutschrift der GB X auf das Konto der ausländischen GB Y ist dagegen kein Zentralbankgeld mehr. Dass ZBn und die EZB das dafür notwendige Zahlungsmittel unbeschränkt emittieren können ist auch der Grund dafür, dass Target2 Salden keine Forderungen oder Verbindlichkeiten enthalten, sondern die EZB Auskunft darüber gibt, wer bereits emittiertes Zentralbankgeld innerhalb des Systems abgegeben bzw. erhalten hat.

    • popper hat einen neuen Beitrag "Die Wiederkehr der Target-Hysterie" geschrieben. 09.08.2018

      @Dberndjt

      Es gibt keinen Knoten, der durchzuhauen wäre. Sie sollten vielleicht dazu übergehen, und diese Quatschkommentare aus dem "Focus und tychieinblick.de" beseite lassen und nicht Äpfel mit Birnen verwechseln und daraus falsche Schlüsse ziehen. Auch die Ausführungen der BuBa, gerade wenn sie 7 Jahre zurückliegen, sind mit Vorsicht zu genießen.

      Auch ist Target mit einer ZB, welche sich außerhalb des Euro-Raums befindet, nicht vergleichbar, mit dem Target-Verfahren innerhalb der EWU. Das ist deshalb nicht vergleichbar, weil die Zahlungsfähigkeit einer ZB, nehmen wir Schweden (Kronen) in Bezug auf den EURO nicht unbeschränkt gegeben ist. Hier findet bei einem Passivtausch, anders als zwischen den NZBn und der EZB ein Clearing statt, wie es zwischen GBn und nationalen ZBn im Euro-Raum bei Überweisungen stattfindet. Dazu muss dann die schwedische NB ein Euro-Guthabenkonto bei der EZB haben, was ZBn im Euro-Raum nicht haben, bzw. gar nicht haben müssen.

      Bei Target2 Umbuchungen fließt auch kein gedrucktes Geld, denn transferiert wird lediglich bereits emittiertes Zentralbankgeld. Denn würde zwischen Spanien und Deutschland die Forderung mit physischen Banknoten beglichen, würde sich der Bargeldumlauf bei der spanischen ZB erhöhen und im Gegenzug bei der BuBa, wenn sie es auf Kasse nimmt nach den buchungstechnischen Gepflogenheiten verringern.

      Insoweit ist die Aussage von Draghi, beim Austritt Italiens müssten Target2 ausgeglichen oder zurückgezahlt werden keine geldtheoretische Aussage, sondern eine politische Drohkulisse, die unsinnig ist, die keiner ernstzunehmen braucht.

      Wer einmal begriffen hat, dass Zentralbankgeld weder Forderung noch Verbindlichkeit ist, versteht, dass beim Zentralbankgeld, Forderung und Forderungsinhalt identisch sind. Wenn ein Land eine Target2-Forderung erhält, also diesem Land "Geld" zufließt, dann soll mal jemand erklären, wieso das Land, dem Geld zugeflossen ist, diese „Forderungen“ noch besichert haben möchte oder wie es "Sinn" vorgeschwebt, indem diese Forderungen (nochmal) mit Wertpapieren „ausgeglichen“ werden sollten. Das ist doch einfach hanebüchen und zeig, der Mann versteht nicht von der Sache und ergeht sich in Propaganda.

    • popper hat einen neuen Beitrag "Seigniorage – Wer Geld schöpft, ist im Vorteil" geschrieben. 08.08.2018

      Verehrter Herr Stöcker,

      es ist immer wieder faszinierend, mit welcher Stringenz Sie geldtheoretische Sachverhalte vortragen. Das Gleiche erlebe ich bei "sofi" alias Dr. Menendez.

      Insbesondere zu Target2. Einerseits ist es bedauerlich, dass Sie sich hier im Forum zurückziehen, andererseits habe ich Verständnis, wenn Sie sich nicht immer mit demselben Unsinn konfrontieren wollen. Es gibt ja noch ihren Blog.

      Für viele ist Prof. Sinn ein Säulenheiliger, obwohl er von geldtheoretischen Dingen offensichtlich keine Ahnung hat. Wer, wie er, schreibt, Notenbanken müsse man bei "Verlusten" rekapitalisieren oder Forderungen und Verbindlichkeiten der Zentralbanken untereinander im EWU seien Auslandsschulden, hat jede geldtheoretische Kompetenz verloren.

    • popper hat einen neuen Beitrag "Die Wiederkehr der Target-Hysterie" geschrieben. 08.08.2018

      Mein Post #55 soll eine Antwort auf #8 von Progressor sein.

    • popper hat einen neuen Beitrag "Die Wiederkehr der Target-Hysterie" geschrieben. 07.08.2018

      @Progressor
      Mit derartigen Statements zeigen Sie, dass Sie die Zusammenhänge bzw. das System der Targe2 Salden bis dato nicht im Geringsten verstanden haben.

    • popper hat einen neuen Beitrag "Die Wiederkehr der Target-Hysterie" geschrieben. 26.07.2018

      @Dberndjt

      Sie werden es nicht glauben, aber Tatsache ist, dass Sinn und Mayer in Bezug auf die Target2-Salden schlicht und ergreifend Stuss schreiben. Wobei ich mir bei Mayer absolut sicher bin. Bei Sinn liegt die Sache sicher anders. Er vertritt seine völlig unsinnige These, obwohl er weiß, dass sie falsch ist, um dem politischen Streit Nahrung zu geben.

      Zunächst muss man für das Verständnis von Target2 sich darüber im klaren sein, dass Zentralbanken nicht so funktionieren wie Geschäftsbanken. Man kann durchaus verstehen, dass sich der gesunde Menschenverstand dagegen wehrt, zu akzeptieren, dass Verrechnungssalden zwischen nationalen EURO-Zentralbanken kein Clearing benötigen, was heißt, es ist kein Zentralbankgeld-Transfer erforderlich. Das ist halt so, wenn man 17 + 1 verschiedene Emissionsstellen für den EURO hat.

      Was das Verständnis so ungemein erschwert, ist die Tatsache, dass bei den Verrechnungssalden sich auf den Aktiva- und Passivaseiten nur Zahlen ändern, weil Zentralbankgeld nichts anderes ist als ein DINGLICH übertragbares Schuldentilgungsmittel, mithin weder Verbindlichkeit noch Forderung. Jedem Bilanzfreak geht das sofort gegen den Strich, aber Zentralbanken benötigen kein Clearing ihrer Zentralbankgeld-Salden. Auch wenn der "Süden" sich damit sein Dolce Vita finanziert, es ist nicht systemrelevant, wenn es ums bezahlen geht.

      Jede Zentralbank kann soviel Zentralbankgeld emittieren, wie sie selbst braucht. Dingliche Forderungen einer nationalen Zentralbank gegen eine andere Zentralbank im Eurosystem wäre unsinnig, weil z.B. der Zentralbankgeld-Bestand weder für die griechischen Zentralbank noch der Deutschen Bundesbank irgendeinen Wert haben. Das wird sofort klar, wenn man sich eine tatsächliche Übertragung von 100 GE der griechischen Zentralbank an die Deutsche Bundesbank vorstellt.

      Das Ergebnis wäre, die griechische Zentralbank hätte 100 GE mehr Bargeldumlauf und die Deutsche Bundesbank 100 GE mehr in ihrer "Kasse"/Aktiva-Seite. Wie soll denn dann so eine nationale Notenbank gegen eine andere im Eurosystem Schulden/Forderungen/Verbindlichkeiten haben. Verschoben hat sich doch lediglich der gesamte Bargeldumlauf, sonst nichts. Und der zeigt nur, wo der einzelne Euro im Target2-System sich gerade befindet. Sinn u.a. machen daraus einen abstrusen Popanz und die Leute verrückt. Schlimm ist nur, dass sich auch die Richter des BVerfG davon beeinflussen lassen und Gefahr laufen, erkenntnisfreie Urteile zu fällen.

    • popper hat einen neuen Beitrag "Abstimmung zur Vollgeldinitiative in der Schweiz am 10. Juni" geschrieben. 10.06.2018

      Hallo moneymind,

      ich denke des Pudels Kern liegt unabhängig ihrer breiten Ausführungen in den Sätzen:

      Das ist der von Ihnen gesuchte Vorgang. Verbindlichkeiten der Zentralbank sind - wie bei jedem anderen Wi-Subjekt auch - Forderungen der Gläubiger auf ihre Aktiva. Früher waren das spezifizierte Aktiva (Gold, das die ZB angekauft hatte). Heute kauft sie eben nicht mehr Gold, sondern Forderungen an - und schuldet diese auch.

      Sie bestehen auf althergebrachen Bilanzierungsregeln, die aber nur dann Sinn machen, wenn ein stoffliches Aktivum vorhanden ist, wie zu Zeiten des Goldstandards. Nun ist der 1970 abhanden gekommen ohne dass sich die Bilanzierung dem angepasst hätte, sodass manche Geldtheoretiker den Posten Bargeldumlauf. als Forderung gegen die Zentralbank bezeichnen, was er nicht ist. Weil das Geforderte nicht die Forderung selbst sein kann. Also zwingt das wertlose Papiergeld nun Zentralbanken ihr Aktivum Bargeld selbst zu schaffen, sofern eine bestimmte Summe gebuchten Zentralbankgeldes auf dem Referenzkonto der GB, dieser in Bargeld ausgezahlt werden soll. Anders als bei einem Kredit der GB bei der ZB kann die ZB keine Sicherheiten auf ihre Aktivseite nehmen, sondern muss bei der Inumlaufbringung des Bargeldes das Aktivum Bargeld selbst erschaffen. Denn auch von der ZB emittiertes Bargeld aus dem Nichts ist ein Aktivum.

      Der Umstand, dass dieser (zur Auslieferung bestimmte) Bargeldbestand in der Jahresabschlußbilanz nicht auftaucht, liegt daran, dass nach Befüllung der Ausgangskasse, unverzüglich ein Bargeldtransporter vorfährt und den Kassenbestand sofort wieder in Erfüllung seines Lieferungsauftrages, leerräumt. Dass dieser Vorgang und die daraus folgenden geldtheoretischen Konsequenzen manchem gegen den "Strich" gehen ist verständlich. Aber daraus zu schließen, das alles sei empierisch nicht nachweisbar, kommt über eine schlichte Behauptung nicht hinaus.

    • popper hat einen neuen Beitrag "Abstimmung zur Vollgeldinitiative in der Schweiz am 10. Juni" geschrieben. 10.06.2018

      Lieber moneymind,
      wenn ich mit meiner Formulierung "Kalauer" bei ihnen den Eindruck der Despektierlichkeit erweckt habe, bitte ich das zu entschuldigen; war mehr als Aufheiterung gemeint. Dennoch halte ich ihre Einlassung: Erstens: wenn die ZB einer GB deren Giralguthaben in Noten auszahlt, erfüllt sie damit keine Schuld (Verbindlichkeit). Sie wechselt nur die Form, in der dieselbe Schuld dokumentiert ist - vorher als elektronische Buchung, jetzt per Papiernote. Passivtausch für die Zentralbank

      für unzutreffend. Weil eine derartige Sichtweise den Charakter einer Schuldtilgung verkennt, denn hier geht es im Gegensatz zur Krediteinräumung darum, dass durch die sachenrechtliche Übertragung des geschuldeten Gegenstandes der Verpflichtete sich seiner Schuld entledigt, sowie der Gläubiger durch die Annahme der Sache seinen Anspruch verliert, ergo die Forderung durch die Übergabe von Bargeld und dessen Annahme untergeht. Hier passiert bei der Zentralbank im Prinzip nichts anderes als bei einer Auszahlung am Geldautomaten.

      Und bitte, ihre Aufforderung an mich trägt auch nicht gerade den Stempel von ausgewählter Höflichkeit. Ich bin für jede Hilfe und sachgerechte Klärungen offen. Insoweit sehe ich in meinem vorangegangen Post kein Fehlverständnis hinsichtlich der geschilderten Vorgänge bei der Inumlaufbringung von Bargeld durch die ZB. Man muss das Ganze eben als eine fiktive Buchführung sehen, wo die Bilanzverkürzung zwar ganz traditionell erfolgt, indem dem Kasseabgang ein Abgang an Verbindlichkeiten entspricht. Übrig bleibt ein Posten erfolgte Inumlaufbringung, der sich dann in der Bilanz der Zentralbank als „Banknotenumlauf“ liest.

    • popper hat einen neuen Beitrag "Abstimmung zur Vollgeldinitiative in der Schweiz am 10. Juni" geschrieben. 09.06.2018

      Hallo moneymind,

      in ihrem Post #95 mit Verweis auf #75 kommen Sie immer mit demselben Kalauer, der Zentralbank müsse vor In-Umlauf-Setzung ein Aktivum zugehen. Realisieren Sie doch einfach mal, dass die Banknoten, die durch die Begleichung einer Schuld der Zentralbank in Umlauf kommen vorher nirgendwo als Aktivum in Erscheinung treten müssen, sondern in einer logischen Sekunde in der Bilanz der ZB vorhanden sind. Was die Vermutung rechtfertigt, Geld entstehe aus dem Nichts. Das ergibt sich auch aus der Tatsache, dass dasselbe Bargeld im Tresor der ZB eben Nichts ist.

    • popper hat einen neuen Beitrag "Abstimmung zur Vollgeldinitiative in der Schweiz am 10. Juni" geschrieben. 09.06.2018

      Lieber moneymind,
      Ihre Frage: Aha. Und was bedeutet dann für Sie der größte und erste Passivposten der BuBa-Bilanz, "Banknotenumlauf"?

      wurde schon xmal beantwortet. Der Eintrag "Bargeldumlauf" auf der rechten Seite der ZB- Bilanz ist kein originäres Passivum, sondern ein Merkposten wieviel Bargeld in Umlauf ist. Bargeld das geliefert wurde, ist keine Verbindlichkeit mehr. Oder denken Sie, dass das was bereits geliefert wurde immer noch gefordert werden kann. Und erzählen Sie uns bitte nicht wieder den Kalauer von den Bilanzregeln. Das was auf der englischen Banknote oder zu Goldstandardzeiten galt ist schlicht und ergreifend Schnee von gestern.

    • popper hat einen neuen Beitrag "Abstimmung zur Vollgeldinitiative in der Schweiz am 10. Juni" geschrieben. 09.06.2018

      Herr Waldner,

      es tut mir leid, dass Sie nicht verstehen, dass Geld heute seinen Forderungscharakter verloren hat und sozusagen die Emission eines stoffwert- und forderungswertlosen Geldes durch eine Institutionalisierung möglich geworden ist. Das muss aber akzeptiert werden, um zu einer validen Geldtheorie zu kommen, die eben nicht aus der Grundfigur des Tausches aufbaut. Dass das zufolge der Liberalisierung der Finanzmärkte zu schädlichen Übertreibungen geführt hat, sollte man nicht nur bedauern, sondern nachhaltig bekämpfen. Die Sehnsucht nach einem Goldsuroggat hilft da wenig. Das ist auch etwas, was die Vollgeldler endlich verstehen müssten.

    • popper hat einen neuen Beitrag "Abstimmung zur Vollgeldinitiative in der Schweiz am 10. Juni" geschrieben. 09.06.2018

      Herr Stöcker,
      wenn im Video erklärt wird der Käufer K könnte das Auto allein mit Buchgeld zahlen, dann wird nicht deutlich, dass die Umbuchung eines Guthabens von A nach B nicht schuldbefreiend erfolgt, wdnn auf den Reverenzkonten kein Clearing stattfindet. Im Übrigen der Begriff Zentralbankgeld fällt in dem Buchgeldvideo kein einziges Mal. Und das verwischt meines Erachtens den Sachverhalt in einem ganz wesentlichen Punkt.

    • popper hat einen neuen Beitrag "Abstimmung zur Vollgeldinitiative in der Schweiz am 10. Juni" geschrieben. 09.06.2018

      Lieber Herr Waldner,

      darauf warte ich schon lange, dass jemand mit dem Argument aus der Person kommt: "...kein Jurist... sondern Opernsänger a.D." Mit dem Trugschluss gleich ahnungslos in geldtheoretischen Fragen.

      Meine oben zitierte Argumentation bezog sich ja auf den Post von @moneymind.

      Ihre Logik besteht wohl darin, dass Sie die Forderung der ZB gegen sich selbst, zu einer Forderung des Banknotenbesitzers gegen die ZB machen, was genau die Perspektive in sich birgt, die zu den beschriebenen Fehlschlüssen führt.

    • popper hat einen neuen Beitrag "Abstimmung zur Vollgeldinitiative in der Schweiz am 10. Juni" geschrieben. 09.06.2018

      Eine Banknote ist keine Forderung gegen die Zentralbank, Punkt. Das ist meine Position. Ihr Hinweis oben insinuiert das Gegenteil. Und wenn die ZB Badgeld in Umlauf gebracht hat erlischt auch ihre Verbindlichkeit, weil zirkulierendes Bargeld kein Passivum in der ZB-Bilanz ist. Denn die auf sich selbst (Aussteller) ausgestellte Forderung wurde schon immer aus dem Nichts geschöpft.

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popper
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