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Progressor
Beiträge: 950 | Zuletzt Online: 23.03.2019
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    • Progressor hat einen neuen Beitrag "Makroskop und die gesteuerte Opposition der Klimakinder" geschrieben. Gestern

      Lieber Herr Waldner,

      es gibt keine ernstzunehmenden Klimaforscher, die den menschengemachten Klimawandel bestreiten.

      https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2017-0...-fakten-beweise

      Es gibt zu viele Menschen auf dieser Welt die unsere Erde zerstören werden, wenn sie nicht reduziert werden oder auch nur wie bisher ihren Wohlstand erzeugen wollen.

      So wird zur Ernährung der Bevölkerung in Deutschland massiv Gifte in die Agrarflächen gepumpt ("Roundup") und die Schlachttiere erhalten Antibiotika die als Notfall in der Humanmedizin eingesetzt werden. Multiresidente Keime sind bereits in den Oberflächengewässer nachweisbar.

      So kann das nicht weitergehen und bis diese ökologischen Fragen nicht gelöst werden, kann der Wohlstand breiter Teile der Bevölkerung nicht erhöht werden.

      Diese Auseinandersetzung werden Sie verlieren.

    • Progressor hat einen neuen Beitrag "Keynes in einem Satz" geschrieben. 21.03.2019

      Also nochmal genauer:

      Die privaten Haushalte haben in der Regel ein Arbeitseinkommen, beziehen Transferleistungen, verkaufen Vermögenswerte, haben Zinseinkommen und nehmen Kredite auf.

      Die Unternehmen machen Umsätze.

      Der Staat erhält Steuern, Gebühren und Abgaben.

      Als Geldzuflüsse darf man das gemäß moneymind nicht bezeichnen. Das Volkseinkommen ist es aber auch nicht. Was ist es dann??

    • Progressor hat einen neuen Beitrag "Keynes in einem Satz" geschrieben. 21.03.2019

      Lieber moneymind,

      abgesehen von Ihrem gewohnt ruppigen Ton:

      1. Danke für den Link auf Cezanne, dort wird das wesentliche Kapitel 9 jedoch nicht vollständig angezeigt. Der Rest scheint mir nach erster Ansicht sehr kompliziert zu sein.

      2. Richtig, unter "man" verstehe ich mich. Die Frage ist schlicht, ob man das allgemein gültig so sagen kann, also ob das richtig ist. Wenn Ihnen Geldzufluss nicht gefällt, dann benötige ich einen anderen Begriff unter dem man alle Einkommen, Kreditaufnahmen, Zinserträge etc. zusammenfassen kann.

      3. Was ist der Unterschied zwischen Reinvermögensmehrung und der Definition die mir vorschwebt? Ich bin ja dem Begriff Reinvermögensmehrung nicht abgeneigt, aber dann wird die Definition wohl komplex und Herr Waldner kommt mit seinem Geldsparen. Ich fürchte, das kollidiert dann wieder irgendwie.

      4. Alles wesentliche zum BIP (inkl. Links) habe ich hier hinterlegt: https://www.forum-makroökonomie.de/...rodukt-BIP.html

    • Progressor hat einen neuen Beitrag "Keynes in einem Satz" geschrieben. 20.03.2019

      Na gut, also halte ich fest:

      Unter Sparen im makroökonomischen Sinn versteht man den Teil der Geldzuflüsse (Einkommen, Kreditaufnahmen, Zinserträge etc.) die nicht sofort für Güter ausgegeben werden die zum BIP zählen.

      Was zum BIP zählt oder nicht ist EU-weit einheitlich geregelt (über 700 Seiten, ohne Durchführungsverordnungen). Zum Beispiel gehören gebrauchte Güter nicht dazu und keine Vermögenswerte, wie Gemälde oder Aktien.

      Ich gebs ja zu: Ich habe Probleme mit den Finanzierungssalden. ;-)

    • Progressor hat einen neuen Beitrag "Keynes in einem Satz" geschrieben. 18.03.2019

      Das leidige Thema der Definition von Sparen.

      Ist das nicht der Teil der Einkommen die nicht sofort für Güter ausgegeben werden, die zum BIP zählen?

      Oder ist das auch wieder zu ungenau?

      Ich brauche eine verlässliche einfache Definition für meine Wirtschaftswachstumstheorie.

      Zusatzfragen:

      Ist Nettokreditaufnahme minus Nettosparen inflationsbereinigt der Finanzierungssaldo?

      Zählen zu den Einkommen auch die Kreditaufnahmen?

    • Progressor hat einen neuen Beitrag "Kontroverse Vontobel - Steinhardt" geschrieben. 28.02.2019

      Zitat von Georg Bender im Beitrag #86
      Die Devisenreserven werden ausschliesslich mit den Weltreserven der Zentralbanken und nicht auch noch Geschäftsbanken (geht gar nicht) mit Ziffern verbucht.


      Nehmen wir an die FED wickelt für die Zentralbank des Irans keine Geschäfte mehr ab. Dann eröffnet die Iranische Zentralbank bei einer amerikanischen Geschäftsbank ein Konto und Gläubiger aus dem Iran weisen ihre amerikanische Schuldner an, auf dieses Konto zu überweisen.

      Sind die Gelder auf dem Konto der amerikanischen Geschäftsbank dann Devisenreserven des Irans?

    • Progressor hat einen neuen Beitrag "Kontroverse Vontobel - Steinhardt" geschrieben. 28.02.2019

      Zitat von moneymind im Beitrag #81
      Dollar werden doch weltweit als Zahlungsmittel genutzt und zirkulieren in vielen "dollarisierten" Schwachwährungsländern,


      Herr Bender hätte einfach schreiben sollen: Buch-Zentralbankgeld. Dies kann tatsächlich die Zentralbank, die es geschöpft hat, nicht verlassen.

      Zitat von moneymind im Beitrag #81
      Fast alle Zentralbanken der Welt halten Dollar-Devisenreserven.



      Ja, das sind aber Guthaben bei ausländischen Zentral- oder Geschäftsbanken. Sorten halten die selbst, das sind aber keine Devisen per Definition.

    • Progressor hat einen neuen Beitrag "Kontroverse Vontobel - Steinhardt" geschrieben. 24.02.2019

      Lieber Herr Bender,

      mit dem Eigenhandel der Geschäftsbanken wird Geld unter die Leute gebracht. Damit wird den Zentralbanken Arbeit abgenommen. Diese Arbeit ist in der Eurozone mit den Nullzinsen, aber auch vor allem in der Schweiz mit ihren negativen Leitzinsen, schon eh ganz schön schwierig. Wenn in der Schweiz diese Eigengeschäfte mit Eigenmittel hinterlegt werden müssen, dann sollte doch Ihrem Anspruch genüge getan sein, warum haben Sie denn dann trotzdem bei der Staatsanwaltschaft angefragt?

      Dann halten wir fest:

      Zitat von Georg Bender im Beitrag #68
      Die Geschäftsbanken können systemimmanent keine Liquidität schaffen.


      Die Giralgeldschöpfung der Geschäftsbanken durch Kreditvergabe stellt keine Schaffung von Liquidität dar. Das ist mir ganz neu. Wird diese Vorstellung von den anderen Forumsteilnehmern geteilt, oder ist das wieder nur eine Idee von Ihnen?

      Schließlich

      Zitat von Georg Bender im Beitrag #68
      Die Zentralbanken geben doch den Geschäftsbanken keine Kredite, warum denn?


      Dann ist also die Festlegung eines Leitzinsen völlig überflüssig? Ich fasse es nicht.

    • Progressor hat einen neuen Beitrag "Kontroverse Vontobel - Steinhardt" geschrieben. 24.02.2019

      Lieber Herr Bender,

      ich möchte mich dem Thema langsam annähern, was zeigen wird,, welche Probleme ich so mit Ihren Posts habe.

      Eigenhandel wird bei uns in Deutschland als Synonym für Eigengeschäfte verwendet. Das wird hier erläutert:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Eigenhandel

      Sehen Sie das genauso oder haben Sie eine andere Definition?

      Anscheinend sind diese Eigengeschäfte an der Tagesordnung. Wenn die verfassungswidrig wären, hätte das BVerfG sie schon längst abgestellt. Kann es also sein, dass dies Ihre eigene Meinung darstellt, die sonst niemand teilt? Könnten Sie das deutsche Grundgesetz zitieren, das Eigenhandel verbietet?

      Ist die Kreditvergabe einer Zentralbank an eine Geschäftsbank ein Eigengeschäft?

      Wird durch diese Kreditvergabe Liquidität geschaffen?

      Wie genau definieren Sie Liquidität? Ist Zentralbankgeld, Bargeld, Giralgeld Liquidität?

    • Progressor hat einen neuen Beitrag "Kontroverse Vontobel - Steinhardt" geschrieben. 24.02.2019

      Zitat von Georg Bender im Beitrag #63
      Der Zahlungsverkehr unter den Geschäftsbanken, verbucht auf den Konten bei der Zentralbank, braucht doch keine Liquidität?


      Das verstehe ich nicht.

      Wenn eine Bank an eine andere Bank überweisen will, dann zieht die Zentralbank den Betrag vom Konto der sendenden Bank ein. Hat die sendende Bank den Betrag nicht, dann muss sie sich das Geld entweder von der Zentralbank oder am Interbankenmarkt leihen.

    • Progressor hat einen neuen Beitrag "Hilfe im Bereich Makroökonomie" geschrieben. 29.01.2019

      Unglaublich mit welchem Mist sich die Studenten in Deutschland im Fach VWL auseinander setzen müssen.

      Ich hätte Fragen zu der Frage:

      1. Was ist "keyanisch" ist das ein Tippfehler? Ist keynesianisch gemeint oder ist das ein neuer Ausdruck den wir nicht kennen?

      2. Es gibt keine keynesianische Geldpolitik sondern nur eine keynesianische Fiskalpolitik. Wenn doch, wo kann man die nachlesen?

      3. Was ist eine "expansive keynesianische" Geldpolitik? Gibt es auch eine neoklassische oder andere attribuierte Geldpolitik?

      4. Gibt es einen empirischen Nachweis, dass expansive Geldpolitik überhaupt etwas bewirkt?

      5. Gibt es in Deutschland noch Menschen, insbesonders an Unis, die noch an den Geldschöpfungsmultiplikator glauben?

      6. Wird an deutschen Unis noch ernsthaft das überkommene AS/AD-Modell gelehrt?

    • Progressor hat einen neuen Beitrag "Neue Verwirrungen im Target-Streit" geschrieben. 16.12.2018

      vielen Dank für Ihre E-Mail und Ihr Interesse an der Europäischen Zentralbank (EZB).

      Bezugnehmend auf Ihre Fragen möchten wir Sie auf Artikel 10.4 der „Satzung des Europäischen Systems der Zentralbanken und der Europäischen Zentralbank“ (https://www.ecb.europa.eu/ecb/legal/pdf/..._protocol_4.pdf) sowie auf Artikel 3 und 4 der Geschäftsordnung der Europäischen Zentralbank https://www.ecb.europa.eu/pub/pdf/other/...1f730a2c088349d hinweisen. Diese regeln die Arbeitsweise des EZB-Rats und wahren deren Unabhängigkeit. Das Abstimmungsverhalten der einzelnen EZB-Ratsmitglieder ist deshalb vertraulich. Der EZB-Rat bemüht sich um Konsens. Es ist aber bekannt, dass nicht alle Beschlüsse der vergangenen Jahre einstimmig gefallen sind.
      Wie Sie vielleicht schon wissen, veröffentlichen wir im Zuge der erweiterten Transparenz seit Anfang 2015 die sogenannten „Accounts“ zu den geldpolitischen Sitzungen des EZB-Rates. Es handelt sich hierbei aber nicht um wörtliche Protokolle, sondern um eine Zusammenfassung der geldpolitischen Diskussionen der EZB-Ratsmitglieder. Diese „Accounts“ können Sie über diesen Link einsehen: https://www.ecb.europa.eu/press/accounts...l/index.en.html und sind sicherlich für Sie von Interesse.

      TARGET2 ist das Zahlungssystem der Zentralbanken des Eurosystems für die schnelle Abwicklung von Zahlungen in Echtzeit. Es hilft dabei, sowohl nationale als auch grenzüberschreitende Zahlungen in Zentralbankgeld schnell und günstig auszuführen. Die TARGET-Salden entsprechen den Nettoforderungen bzw. -verbindlichkeiten der am Zahlungssystem TARGET2 teilnehmenden nationalen Zentralbanken (NZBen) gegenüber der Europäischen Zentralbank (EZB). Aus dem Nettobetrag sämtlicher grenzüberschreitender Zahlungen von und an Banken in anderen Euro-Ländern an einem Tag ergeben sich die täglichen Änderungen der TARGET-Salden der einzelnen NZBen. Die TARGET-Salden sind das Ergebnis grenzüberschreitender Buchgeldströme und insofern die normale Folge von Zahlungstransfers in einem gemeinsamen Währungsraum.

      Der Anstieg der Target-Salden hängt derzeit hauptsächlich mit dem Asset-Purchase-Programm der EZB zusammen. Das bedeutet, wenn die EZB beginnt, die Kaufprogramme zu verkleinern, werden auch die Target2-Salden sinken. Weitere Information zur Funktionsweise von TARGET2 finden Sie über folgenden Link: http://www.ecb.europa.eu/explainers/tell...target2.de.html. Bezugnehmend auf Ihre letzten Fragen, möchten wir darauf hinweisen, dass der Euro unwiderruflich ist und es nicht angemessen ist, dass die EZB Überlegungen zu Hypothesen anstellt, die im EU-Vertrag nicht vorgesehen sind, wie von Herrn Draghi am 6. Februar 2017 im Europäischen Parlament und in einem Brief vom 6. Juni 2017 dargelegt.

    • Progressor hat einen neuen Beitrag "Neue Verwirrungen im Target-Streit" geschrieben. 16.12.2018

      Die Diskussion über die Target 2 Salden hält in der Öffentlichkeit an und wurde bisher nicht abschließend geklärt. Dieser Zustand ist mittlerweile
      demokratiegefährdend. Dazu die Fragen:

      1. Die Überweisungsbeträge bezüglich Target 2 werden von der nationalen Zentralbank von der Geschäftsbank eingezogen. Wieso könnte
      die nationale Zentralbank den Saldo auch nach Verlassen des Gemeinschaftswährungsraums nicht z.B. durch Ausbuchung durch das ESZB oder durch Bargeld
      ausgleichen?

      2. Welchen Vorteil hätte eine nationale Zentralbank diesen Ausgleich nicht zuzulassen?

      3. Wieso musste Mario Draghi in einem Schreiben an italienische Abgeordnete darauf hinweisen, dass nach einem möglichen Verlassen Italiens aus der
      Eurozone der Target Saldo ausgeglichen werden muss? Warum sollte dies Italien nicht klar, nicht möglich sein?

    • Progressor hat einen neuen Beitrag "Neue Verwirrungen im Target-Streit" geschrieben. 16.12.2018

      Ich sehe das so:

      Fremdwährung im Besitz einer Zentralbank stellt ein Aktivposten dar. Verbrennt man also Teile dieser Währung schrumpft das Aktiva und ein buchhalterischer Verlust entsteht.

    • Progressor hat einen neuen Beitrag "Hilfe benötigt: Niedrigere Steuern = höheres Wirtschaftswachstum?" geschrieben. 01.12.2018

      Lieber Herr Waldner,

      das

      https://docplayer.org/62651129-Besteueru...athan-robe.html

      wird mir um die Ohren geschlagen.

    • Progressor hat das Thema "Hilfe benötigt: Niedrigere Steuern = höheres Wirtschaftswachstum?" erstellt. 01.12.2018

    • Progressor hat einen neuen Beitrag "Paul Steinhardt gegen Joachim Nanninga im Streit um die MMT" geschrieben. 01.12.2018

      Lieber Stephan,

      sehr gute Ausführung. Ich habe gerade auch mit diesem Problem in einer Diskussion zu kämpfen.

    • Progressor hat einen neuen Beitrag "Eurozone: Inflationsziel erreicht & überschritten" geschrieben. 01.12.2018

      Bei der offiziellen Inflationsrate ergibt sich ein ähnliches Bild. Sie muss dringend nach unten manipuliert werden, da der HVPI als Basis für den BIP-Deflator dient. Und diesen braucht man um aus dem nominalen BIP das reale zu machen. Würde man den tatsächlichen BIP-Deflator ausweisen, müsste man feststellen, dass sich z.B. Deutschland in einer Rezession befindet. Das offizielle prognostizierte Wirtschaftswachstum in Deutschland für das laufende Jahr liegt bei 1,6 %. Dies lassen die empirischen Daten aber nicht zu. Die privaten Haushalte und die Unternehmen sind Nettosparer. Der Staat heiligt die schwarze Null. Die Steigerung des Leistungsbilanzüberschusses ist nicht ausreichend um ein Wirtschaftswachstum zu vermuten.

      Auf welcher Basis die EZB ihre Variation des Leitzinses betreibt, ist unklar. Nehmen die den HVPI oder den BIP-Deflator? Draghi selbst hantiert in seinen Pressekonferenzen mit einer ominösen Kerninflation, dabei werden mindestens Energiepreise und Lebensmittel herausgenommen. Was genau noch, weiß man nicht, da "Kerninflation" nicht präzise definiert ist.

      Ohne Frage ist die EZB momentan in einer heiklen Lage. Das Gespenst heißt Stagflation. Nach den unsinnigen monetaristischen Vorgaben müsste sie den Leitzins erhöhen, was aber schädlich für die darniederliegende Konjunktur wäre.

      Wahrscheinlich wird es kommen wie immer und unser Herr Waldner hat wieder ein Grund auf die Geldpolitik der Zentralbanken zu wettern. ;-)

    • Progressor hat einen neuen Beitrag "Eurozone: Inflationsziel erreicht & überschritten" geschrieben. 01.12.2018

      Lieber moneymind,

      ich rate dringend davon ab, die offiziellen Arbeitslosenzahlen als Basis für Überlegungen/Darstellungen zu nehmen. Da in der EU nach einheitlichen Maßstäben getürkt wird, kann man locker von der doppelten Arbeitslosenquote ausgehen.

      Zunächst zur Systematik:

      Erwerbspersonen setzen sich zusammen aus Erwerbstätigen und Erwerbslosen. Die Arbeitslosenquote errechnet sich aus dem Prozentsatz der Erwerbslosen von den Erwerbspersonen. Kommen nun, wie in Deutschland, 1-2 Millionen Einwanderer hinzu, erhöht sich die Anzahl der Erwerbstätigen. Rechnet man die Einwanderer aber nicht zu den Erwerbspersonen und dort nicht als Erwerbslose, dann wird die Statistik zur Makulatur. Zu berücksichtigen ist auch, dass die Einwanderer 15 Monate lang, oder länger, auch als anerkannte Asylbewerber nach dem Asylbewerberleistungsgesetz alimentiert werden und damit schon grundsätzlich aus der Statistik der Arbeitslosenquote fallen.

      Was man im Volksmund Aufstocker nennt, bezeichnet die Bundesagentur für Arbeit als Ergänzer. Sie erhalten ergänzendes Hartz IV, weil ihr Einkommen nicht ausreicht. Als Aufstocker bezeichnet die Bundesagentur für Arbeit die Personen die so wenig ALG I erhalten, dass dies durch ALG II aufgestockt werden muss.

      So, nun zu den Daten:

      Zitat Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit

      "Nach vorläufiger Hochrechnung gab es im November 2018 rund 4.612.000 erwerbsfähige Leistungsempfänger von Arbeitslosengeld und Arbeitslosengeld II. "

      In dieser Zahl sind die Ergänzer mit dabei.

      Nicht dabei sind wie gesagt die Empfänger nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.

      Sowie Personen die

      - ein zu hohes Vermögen haben um leistungsberechtigt zu sein
      - deren Lebenspartner ein zu hohes Einkommen/Vermögen hat
      - deren Eltern ein zu hohes Einkommen/Vermögen haben (U25-Regelung)
      - vorübergehend krank Geschriebene
      - mit 63 Jahren zwangsweise in Rente Geschickte

      Nach Schätzungen gibt es damit allein in Deutschland 7,5 Millionen Arbeitslose oder Unterbeschäftigte.

      Wie das in den anderen Ländern genau aussieht weiß niemand. Insofern ist Ihre Frage nach der Entwicklung der Arbeitslosigkeit in der EU auch nicht zu beantworten.

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Progressor
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