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Wolfgang Waldner
Beiträge: 875 | Zuletzt Online: 17.05.2019
Name
Wolfgang Waldner
E-Mail:
wolfgang-waldner@t-online.de
Hobbies
Geschichte, Makroökonomie
Wohnort
87437 Kempten
Registriert am:
08.03.2018
Geschlecht
männlich
    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Makroskop und die gesteuerte Opposition der Klimakinder" geschrieben. 20.04.2019

      Lieber Stephan,

      ich steige hier jetzt aus der Diskussion aus. Nicht nur aus der Diskussion mit Dir, sondern auch aus der ganzen Forendiskussion hier. Es ist schade, aber es hat sich kein Gesprächskreis gebildet, der den Aufwand weiterer Argumentation rechtfertigen würde.

      Wegen der MMT habe ich auch mein Abo von Makroskop beendet. Es bringt ja nichts, mich endlos darüber zu ärgern oder noch öfter im Forum gegen die MMTler zu hetzen.

      Was das Thema der angeblich nur ein bis zwei Millionen Migranten betrifft, kannst Du ja auch den UN-Plan zur Globalen Migration oder das jüngste Abkommen nachlesen.

      Wünsche Dir und allen anderen noch ein schönes Osterfest.

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Einzelnen Makroskop-Artikel beziehen?" geschrieben. 14.04.2019

      Lieber Meister Eder,

      ab dem 15. Mai 2019 werden die Artikel von Makroskop und das Archiv für 6 Wochen ohne Abo jedem zugänglich sein.

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Weiß Flassbeck nicht, dass die alle nur lügen?" geschrieben. 11.04.2019

      Kommt Heiner Flassbeck wirklich nicht auf die Idee, dass es gerade der Auftrag der MMT-ler sein könnte, die von ihm vorgetragene Argumentation zu sabotieren?

      Zitat
      Wenn man ein so starkes Argument hat, muss man sich genau überlegen, ob man überhaupt noch andere Argumente braucht. Jedes Hilfsargument, das man vorbringt, schwächt das starke Argument, da man den Eindruck erweckt, das eine Argument reiche nicht. Es reicht aber. Wird die Nachfragelogik des Sparens und die dahinter stehende Bewegung des gesamtwirtschaftlichen Einkommens erst einmal politisch anerkannt, ist der Mainstream nicht mehr zu halten.


      Der Hausverstand und die gesamtwirtschaftliche Logik Von Heiner Flassbeck

      Ich bin mir da wirklich unsicher, ob Heiner Flassbeck es womöglich wirklich noch nicht verstanden hat. Mir war sofort klar, dass die MMT ein Sabotagetrupp der Gegenseite ist. Darum auch ihre dummen Argumente, mit denen sie völlig unnötig, aber für die Auftraggeber der MMT nötig, ihr Publikum vor den Kopf stoßen.

      Zitat
      Wären wichtige Vertreter der MMT offener für die Kooperation mit anderen Wissenschaftlern und nicht darauf aus, immer den gesamten Kanon ihrer Positionen durchdeklinieren zu müssen, wäre die Welt vielleicht gar nicht so weit davon entfernt, in dieser entscheidenden Frage einen Schritt in die richtige Richtung zu machen.


      Genau das sollen die MMT-ler ja verhindern. Dass die Bürger noch verstehen, dass der Staat sich halt für das geplante Geldsparen der Unternehmen und Haushalte verschulden muss. Nicht mehr und nicht weniger.

      Damit die Bürger das nicht verstehen, genau dafür fangen die MMT-ler jedesmal mit ihrem kompletten Blödsinnskanon an, dass der Staat also gar keine Steuern bräuchte, das Geld doch schuldfrei (dann gilt die Saldenmechanik nicht mehr!) von der Notenbank käme, wir mit dem Geld aus der Notenpresse oder dem ZB-Computer doch alles finanzieren könnten, auch jeden Blödsinn wie die Weltklimarettung, weil das doch niemanden etwas koste (der Zahlermythos unseres Herrn Bender!) ...

      Dank MMT verstehen die Bürger halt nie, was Heiner Flassbeck ihnen erklären möchte. Das ist der ganze Sinn der MMT und darum wurden die MMT-ler auf ihn angesetzt, mit Makroskop ein gemeinsames Projekt zu starten.

    • Wolfgang Waldner hat das Thema "Weiß Flassbeck nicht, dass die alle nur lügen?" erstellt. 11.04.2019

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Keynes in einem Satz" geschrieben. 10.04.2019

      Lieber Herr Theil,

      dabei sind die neuesten Erkenntnisse über den Zusammenhang von Geld, Kreditvolumen, Umlaufgeschwindigkeit und Wirtschaftswachstum doch noch gar nicht eingeflossen:

      Zitat
      Nehmen wir nun an, dass die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes konstant ist und alle Leistungstransaktionen sofort bezahlt werden – dann ist offensichtlich, dass in einer wachsenden Wirtschaft das Kreditvolumen wachsen muss.


      Von schwäbischen Hausfrauen, Käpsele und Halbdackeln Von Paul Steinhardt

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Makroskop und die gesteuerte Opposition der Klimakinder" geschrieben. 10.04.2019

      Lieber Stephan,

      Du argumentierst wie immer sehr trickreich, aber auch sehr durchschaubar. Zum Beispiel ist es unbestreitbar, dass ein Sozialstaat mit offenen Grenzen nicht zu erhalten ist, was sich bei Dir dann so liest:

      Zitat
      Ersetze doch einmal in Deinem Satz das Wörtchen "Migranten" mit "Menschen" (oder "Arbeitslose", "Sozialhilfeempfänger"). Also einfach statt "Untermensch" etwas "Arisches" ...


      Du willst also jemanden, der die triviale Einsicht vertritt, dass ein Sozialstaat nur für sein eigenes Volk sorgen kann und nicht für alle Elenden der Erde, als bösen Rassisten sehen.

      Ja: Sozialstaat mit offenen Grenzen für alle Elenden der Erde, das geht nicht, auch nicht in Deutschland und auf unseren sauren Wiesen und Kartoffeläckern. Genau darum hat ja das Merkel die Grenzen geöffnet für unbegrenzte Migration nach Deutschland und den UN-Pakt für grenzenlose Migration unterschrieben. Im Interesse der Neoliberalen, die ja nicht endlich alle Elenden der Erde anständig versorgt sehen möchten, sondern die Neoliberalen wollen mit grenzenloser Migration alle Sozialstaaten endlich zugrunde richten. Das weißt Du auch ganz genau, so geschickt wie Du aus jedem, der das zu verhindern sucht, einen Rassisten machen möchtest.

      Zitat
      Zum zweiten Mal schreibst Du nun einen Kommentar, in dem Du Dir vormachst, dass Du etwas zu "offenen Grenzen" geschrieben hättest - und das obschon ich bereits bei ersten Mal sehr deutlich machte, dass dies nicht der Fall ist.


      Jetzt ist es schon zum dritten Mal und ich werde es nicht weiter begründen, was Migranten seit 2015 mit offenen Grenzen zu tun haben, ohne dass man das noch dazu schreibt. Denn es geht eben nicht nur um ein paar Flüchtlinge, wie Du es darstellen möchtest:

      Zitat
      Wenn ein derart hochentwickeltes Land wie Deutschland - auch mit 1 Millionen (oder doppelt so vielen) Immigranten - nicht ausreichend (warme) Wohnungen aufweist, dann hat das mit der "neoliberalen Wirtschaftspolitik" zu tun - und nichts anderem! In einem Land, dass für 260 Mia. Euro im Jahr mehr produziert als es verbraucht, eine unterbeschäftigte Bauindustrie aufweist usw. usf., sollte niemand - auch nur schon im Traum - auf den Gedanken kommen, einen Satz wie Deinen zu schreiben!


      Das ist die bekannte Argumentation aller pseudolinken Helfer der Neoliberalen, die ewig von der nur einen Million oder gerade noch maximal zwei Millionen reden wollen, die allein im Jahr 2015 ins Land geströmt sind. Wir wären doch 80 Millionen und könnten die locker in unser Sozialsystem aufnehmen. Mit unserem Sozialsystem und offenen Grenzen kämen da aber hunderte Millionen, bis das Sozialsystem zusammenbricht, was ja das Ziel der Neoliberalen und der Grenzöffnung durch das Merkel ist.

      Und Leute wie ich, die sich seit Jahrzehnten mühen, den Neoliberalismus zu bekämpfen, werden von Leuten wie Dir und den anderen pseudolinken Streitern für unbegrenzte Einwanderung in unser Sozialsystem dann noch veralbert mit dem Argument, wir sollten doch gemeinsam mit allen Elenden der Welt, die bei offenen Grenzen in unser Land strömen werden, die neoliberale Politik bekämpfen und den Exportüberschuss, die schwarze Null und den Wohnungsmangel. Wo doch allein dieselben GRÜNEN, die für grenzenlose Migration sind, wegen Öko und so schon die Erschließung von weiterem Bauland zu verhindern suchen, das wäre doch Flächenfraß.

      Kurzum, den Sozialstaat auf das eigene Volk zu beschränken, hat nichts mit Rassismus, sondern einfach mit Realismus zu tun. Wollen wir alle Elenden der Erde bei uns aufnehmen und versorgen, wird es morgen nicht einmal mehr die Überreste unseres Sozialstaats geben.

      Und das weißt Du ganz genau, Du bist ja nicht doof. Sondern Du gehörst vermutlich zu der Einkommensklasse, die auch ohne den Sozialstaat für die Armen im Land bestens existieren kann und mit viel billigen und willigen Dienstboten vielleicht sogar noch viel besser leben zu können gedenkt, in sicheren Gated Communities, wo der billigst rekrutierte Wachdienst auch die Bettler fernhält von den Straßen, den Parks und edlen Lokalen.

      Dein Zynismus ist schön getarnt, wenn Du in Wirklichkeit ja den unteren Einkommensschichten vermitteln willst, dass ein Arbeitsloser, ein Sozialhilfeempfänger, der vielleicht nach Jahrzehnten Arbeit und Steuerzahlungen in unserem Land das Opfer inszenierter Krisen und neoliberaler Politik geworden ist, gefälligst nicht mehr sozialen Schutz von seinem Staat zu erwarten hätte, als irgendein beliebiger Migrant, der gerade die Grenze nach Deutschland überquert hat und in Zukunft hier wohnen und versorgt werden will:

      Zitat
      Und Du weisst das auch! Ersetze doch einmal in Deinem Satz das Wörtchen "Migranten" mit "Menschen" (oder "Arbeitslose", "Sozialhilfeempfänger"). Also einfach statt "Untermensch" etwas "Arisches" ...


      Nein, ein Sozialstaat ist bei offenen Grenzen und grenzenloser Migration ökonomisch nicht zu halten. Du weißt das genau und willst nun jeden, der den Sozialstaat darum auf das eigene Staatsvolk beschränkt sehen will, als bösen Rassisten diffamieren.

      Damit die Grenzen offen bleiben und der Sozialstaat verschwindet und die Neoliberalen ihr Ziel erreichen.

      Zitat
      Mit solchen völlig fehlgeleiteten Aussagen, dazu noch hyperbolisch bzw. mit dem Propagandamittel "Angst" arbeitend ("100 Millionen Migranten in Deutschland"), führst Du "das Volk" auf die falsche Fährte und - letztlich noch entscheidender - sabotierst komplett ihre ohnehin schon geringen Möglichkeiten, ihrem Schicksal je eine andere Wendung zu geben!


      Nein, da kommen natürlich keine 100 Millionen, gell, sondern immer nur dieselben 1 bis 2 Millionen vom Jahr 2015, danach kommt trotz weiter offener Grenzen und Aufnahme in den Sozialstaat keiner mehr. Und kommen sie doch, ja dann sind sie halt da, wie das Merkel es kommentieren wird, und unser Sozialstaat ist dann weg, weil die Agenda-SPD und die Agenda-Grünen und die Merkel-Union und alle, alle anderen Bahnhofsklatscher die Abschaffung unseres Sozialstaats leider alternativlos finden werden. Völlig alternativlos angesichts der Probleme, die dieser Sozialstaat durch die grenzenlose Zuwanderung in diesen verursacht hätte. Das müssten wir doch alle einsehen.

      Und Du wirst zufrieden grinsen und uns höhnisch auffordern, uns gefälligst ohne Rassismus mit den Migranten zu solidarisieren und gemeinsam für eine bessere Welt zu kämpfen und uns bis dahin auf den Parkbänken, in Straßengräben und unter den Brücken einzurichten. Wer das dann nicht will, ist ein böser Rassist und hat es nicht besser verdient.

      Es kann keinen Sozialstaat mit offenen Grenzen unter den herrschenden Verhältnissen auf dieser Erde geben. Wir müssen darum den Sozialstaat auf die Bürger unseres Landes beschränken, die Grenzen für Migranten schließen, oder werden alles verlieren. Wer das zu Rassismus erklärt und verurteilt, ist ziemlich sicher kein Depp, sondern ein pseudolinker Helfer der Neoliberalen, also ein typischer Linksliberaler.

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "MMT - Auf den Schlusspunkt gebracht" geschrieben. 08.04.2019

      Ja, genau das ist das Ziel, das die globalen Finanzoligarchen von Davos mit Hilfe der von ihnen aktuell organisierten Klima-Jugend der Greta durchsetzen wollen, der Massenwohlstand soll nie mehr steigen, weil das ja der Umwelt schade:

      Zitat
      Zunächst mal: Solange die ökologische Frage nicht geklärt ist, darf der Wohlstand der Bevölkerung nicht steigen und zwar egal welche und wie gute neue Vorstellungen über die Ankurbelung der Konjunktur auftauchen.


      Wie man die Sheeples so kennt, werden viele darauf reinfallen. Irgendeine ökologische Frage findet sich immer, wegen der die breite Bevölkerung weiter und sogar noch mehr im Elend leben soll, das technisch und ökonomisch längst überwunden sein könnte, während die globalen Finanzoligarchen von Davos natürlich ihren Reichtum genießen, mit Hilfe der MMT-ler und Weltklimaretter.

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Ein Beirat, der vorbei rät" geschrieben. 06.04.2019

      Lieber Progressor,

      Sie lassen mir keine Wahl, als Ihnen auch das hier wieder nicht zu glauben:

      Zitat
      wenn ich sage, es wäre vereinbart worden, die Löhne mit der Produktivitätssteigerungsrate plus der Inflationsrate jährlich anzuheben


      Ja, ich glaube Ihnen wieder kein Wort davon. Denn erstens vertreten Sie gar nicht die Position von Flassbeck, dass Deutschland die Löhne in einer Währungsunion entsprechend der Produktivität und der gemeinsam angestrebten Inflation anheben muss. Zweitens würde niemand in dem Fall behaupten, dass das in den Verträgen wörtlich so zu finden sein müsse, sondern jeder ehrliche Mensch würde damit argumentieren, dass es sich aus der ökonomischen Logik jeder gemeinsamen Währung zwingend für alle Teilnehmer so ergibt.

      Aus der Logik!

      Nicht aus irgendeiner Stelle im Vertragswerk!

      Zitat
      Diese Frage liegt jedem auf der Zunge, auch wenn er die Verträge nicht gelesen hat.


      Sie müssen also zuerst völlig falsch argumentieren, nicht mit der Logik einer Währungsunion, aus der sich das ergibt, sondern dass die konkreten Lohnsteigerungen irgendwo im Vertragstext vereinbart wurden, damit ihre Zuhörer dumm fragen, wo das nun stehen solle.

      Das muss aber nirgendwo stehen, sondern ergibt sich aus der Logik der Währungsunion, weil wir bei allseitigem Lohn- und Sozialdumping wieder den verheerenden Deflationsmechanismus des Goldstandards von 1929-33 hätten.

      Da müssen Sie also niemandem zuerst einreden, das stünde da irgendwo im Vertrag, damit der dann gleich fragt, wo denn, und Sie das uns das als Beweis bringen können, dass eine entsprechende Steuerung der Löhne ja gar nicht möglich wäre, sogar gegen die Tariffreiheit verstoße und überhaupt nirgendwo in den Verträgen vorgesehen sei.

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Ein Beirat, der vorbei rät" geschrieben. 06.04.2019

      Stammestypische Rabulistik: Wiki

      Zitat
      Auch in der älteren Literatur der Rechtswissenschaft ist Rabulistik für Spitzfindigkeiten oder eine abwegige oder dem Buchstaben, aber nicht dem Geist des Gesetzes folgende Argumentation gebräuchlich.


      Beispiele:

      Zitat
      Ich werde dann gefragt, wo genau in den europäischen Verträgen eine koordinierte Lohnsteigerung in Höhe der Zielinflationsrate vereinbart wurde.


      Der Progressor will irgendwo jemanden gefunden haben, der die europäischen Verträge gelesen hat.

      Zitat
      Sodann wird mir vorhalten, die Tatsache, dass die EZB sich eine Zielinflationsrate von nahe bei aber unter 2 % gegeben hat, impliziert noch nicht die Verpflichtung der Mitgliedsstaaten ihre Löhne dem entsprechend zu koordinieren.


      Nein, iwo, wo steht das denn? Aber wer in aller Welt argumentiert so? Die Schäflein sicher nicht, die sind alle anständig und erwarten das auch von anderen und erfüllen Verträge sinngemäß ohne Haarspalterei und Rabulistik. Solche Argumente kann unser Progressor nur bei seinesgleichen gehört haben.

      Zitat
      Schließlich: Wenn der EZB-Rat etwas im Konsens beschließt, dann heißt das noch lange nicht, dass dies auch im Konsens mit allen Regierungen geschieht und auch nicht, dass dadurch den Regierungen eine Verpflichtung zu einem bestimmten Handeln entsteht.


      Das sind die, mit denen man besser keine Geschäfte macht, gar keine. Die kommen einem dann mit sowas.

      Zitat
      Gab es zu Zeiten der DM eine Zahlungsbilanz z.B. von Bayern gegenüber Bremen? Wenn nein, warum nicht und was hat sich jetzt im Euroraum daran geändert?


      Was sich geändert hat, ist das Lohn- und Sozialdumping, das es in einer gemeinsamen Währung nicht geben darf. Darum auch die Zahlungsbilanzen, an denen sich das feststellen lässt. Damals wäre niemand in Deutschland auf die Idee gekommen, mit einem brutalen Lohndumping in Bayern die Preußen in den Ruin zu treiben, oder umgekehrt. Darum brauchte es das nicht.

      Zitat
      Ich glaube, dass bei Einführung des Euros nicht an Leistungsbilanzüberschüsse bzw. -Defizite gedacht wurde, sondern man eher der Meinung war, die EU-Freizügigkeitsrichtlinie würde das ausgleichen.


      Was Sie nicht alles wissen. Sogar woran man gedacht und was man gemaint habe. Steht das auch irgendwo in den Verträgen, ganz rabulistisch gefragt?

      Zitat
      Da man sieht, dass dies nicht ganz funktioniert, geht man den Weg hin zu einer Transferunion, was dem Länderfinanzausgleich zu DM-Zeiten und heute in Deutschland entspricht.


      Steht in den Verträgen etwas von einer Transferunion? Nein, wenn es den Deutschen schadet, fragen Sie das gar nicht. Wenn es den Deutschen schadet, ist es eine ausgemachte Sache und bedarf keiner weiteren Begründung.

      Zitat
      Für mich persönlich ist die Vorstellung abgehakt, man könne/solle innerhalb des Gemeinschaftswährungsraums Leistungsbilanzen aufstellen und diese durch Lohnkoordination zum Ausgleich bringen.


      Ja, das ist schön für Sie, machen Sie einfach so weiter.

      Zitat
      Das war so nie geplant, wurde nicht gemacht und ist auch viel zu schwierig, ins besonders bei unterstellter Tarifautonomie.


      Da phantasieren Sie sich aber was zusammen. Selbstverständlich muss sofort die Tarifautonomie als Argument dienen, bessere Löhne für die Deutschen zu verhindern. Während der Diskussionen um die Agendapolitik ist Ihnen die Tarifautonomie sicher nicht in den Sinn gekommen, weil es ja um die Senkung der Löhne für die Deutschen ging, gell? Da haben Sie sicher nicht protestiert, dass die Hartzgesetze ein Eingriff in die Tarifautonomie wären und die Arbeitnehmer ihre Verhandlungsmacht verlieren. Jetzt endlich die Agendapolitik zu beenden, würden Sie aber sofort als Eingriff in die Tarifautonomie ablehnen.

      Zitat
      Die Gewerkschaften wären mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn sie Lohnsteigerungen in einem Maße zuließen, dass inländische Arbeitsplätze in Gefahr kommen.


      Haben Sie da empirische Belege, dass durch anständige Löhne Arbeitsplätze in Gefahr kämen? Sie wollen nur keine besseren Löhne für die Deutschen, aber "inländische Arbeitsplätze" sind Ihnen sicher egal, wenn etwas zum Schaden der Deutschen ist. Letzteres ist die einzige Logik, die ich in Ihrer Rabulistik finden konnte.

      Zitat
      Die makroökonomische Betrachtung sollte sich darauf konzentrieren, wie die Transferunion am Zweckmäßigsten zu gestalten ist.


      Am Zweckmäßigsten ist es für Sie sicher dann, wenn die deutschen Hungerlöhner, Leiharbeiter und späteren Armutsrentner für die Transferunion möglichst viel zahlen müssen, also nicht nur die Güter erwirtschaften, die dann exportiert werden, sondern auch noch das vom Ausland für den Kauf der Güter benötigte Geld dazu aus ihren Taschen abführen müssen.

      Sie wollen den Deutschen schaden, das ist die einzige Logik Ihrer Argumentation.

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Keynes in einem Satz" geschrieben. 05.04.2019

      Lieber Schwätzer,

      Zitat
      Seine Thesen von einer plötzlichen Finanzkrise trotz boomender Wirtschaft blieben lange Zeit unbeachtet, erlebten aber bei der Bankenkrise 2007 eine überraschende Bestätigung.


      bei Minsky springt mir sofort das Messer im Sack auf, wie man bei uns in Bayern so sagt. Denn die Krisen werden stets und immer wieder mit voller Absicht verursacht: durch Zinserhöhungen, wie sich bei der Finanzkrise 2007 gar nicht überraschend bestätigt hat. Die FED und die EZB haben nämlich bis 2007 und die EZB zuletzt im Sommer 2008 den Zins hochgetrieben, bis die Immobilienmärkte eingebrochen sind. Überrascht waren wie immer nur die Sheeples, aber nicht die Minskys, die immer wieder nur so tun, um die Sheeples zu täuschen.

      Da können wir beiden uns weitere Diskussionen ja sparen.

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Keynes in einem Satz" geschrieben. 05.04.2019

      Lieber Schwätzer,

      Sie erweisen Ihrem Namen alle Ehre. Spannen Sie uns doch nicht so auf die Folter und erklären Sie endlich die Krisen aus Ihrer Sicht. Bevor ich ein Modell nicht vollendet sehe, macht es wenig Sinn, mich endlos mit den Details zu befassen. Das gilt auch und besonders für die Definition von Begriffen. Kennt Ihr Modell zum Beispiel überhaupt das Problem der Geldsparpläne bei unzureichenden Verschuldungsplänen als Ursache der Wirtschaftskrisen? Oder fehlt das Thema einfach, wie in der VWL, wo darum an den Wirtschaftskrisen nur die faulen Arbeitslosen und überhöhte Löhne bei unzureichenden Profiten schuld sein können, weil die Geldspar- und Verschuldungspläne im Modell einfach nicht vorkommen?

      Machen Sie es kurz und knapp, sonst stehlen Sie uns nur die Zeit.

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Ein Beirat, der vorbei rät" geschrieben. 05.04.2019

      Zitat
      Die makroökonomische Betrachtung sollte sich darauf konzentrieren, wie die Transferunion am Zweckmäßigsten zu gestalten ist. An dieser Stelle möchte ich ein Wort unseres Forumsmitglieds, Herrn Waldner, aufgreifen und leicht abgewandelt formulieren: Es ist nicht sinnvoll zehn Jahre lang jeden Tag das Selbe zu schreiben, während man feststellen muss, dass sich die Welt in dieser Angelegenheit keinen Millimeter bewegt.


      Sie wollen mir doch bitte nicht so einen opportunistischen Unsinn ans Bein binden: Selbstverständlich ist es sinnvoll, nach Jahrzehnten immer noch zu schreiben, dass Wirtschaftskrisen absichtlich inszeniert werden, um die Arbeiter härter auszubeuten.

      Sie möchten sich selbstverständlich lieber darauf konzentrieren, wie die deutschen Hungerlöhner, Leiharbeiter und späteren Armutsrentner auch noch mit Transferzahlungen unseren Handelspartnern im Euroraum helfen, die deutschen Exportüberschüsse zu kaufen. Das Lohn- und Sozialdumping schaffe doch Arbeitsplätze, darum sollen die deutschen Gewerkschaften nicht so blöde sein, bessere Löhne zu fordern, gell?

      So langsam wird immer besser sichtbar, dass Sie ein Maulwurf von der Gegenseite sind und nie die Kritik von Flassbeck am Lohn- und Sozialdumping durch die Agendapolitik vertreten haben.

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Keynes in einem Satz" geschrieben. 03.04.2019

      Zitat
      Die Hypothese von Herrn Waldner ist daher höchst zweifelhaft, daß der Notenbankzins und insbesondere seine Erhöhung ("Hochzinspolitik") jene große Bedeutung hat. Der Notenbankzins wird gerne stark überschätzt.


      Klar, für den Krauter ist der Notenbankzins ohne Bedeutung, weil der geistige Horizont am eigenen Tellerrand endet:

      Zitat
      Nun ist es aber so, daß Zinsen nur ein relativ nebensächlicher Kostenfaktor unter vielen anderen sind. Viele andere Kostenfaktoren fallen viel stärker ins Gewicht.


      Der Krauter schaut in seine Bücher, was er für die Notenbankzinsen zahlen muss, und findet da nichts. Da ist ihm die Senkung der Löhne, Sozialabgaben und Steuern viel wichtiger. Denken bis zum eigenen Tellerrand.

      Wenn ich schon "Kostenfaktoren" lese: Der Krauter meint ja, dass die "Kosten" seinen Gewinn mindern und mit weniger "Kosten" durch niedrige Löhne, Sozialabgaben und Steuern sein Gewinn viel höher wäre.

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Makroskop und die gesteuerte Opposition der Klimakinder" geschrieben. 31.03.2019

      Lieber Stephan,

      ich muss mich hier nochmal selber zitieren:

      Zitat
      Die Neoliberalen und ihre fünfte Kolonne, die Grün*Innen, wissen schon, wer jetzt auf den Wohlstand verzichten soll, sie selber jedenfalls sicher nicht. Die wollen weiter über Weihnachten mal kurz nach Florida düsen und im Weltnetz Fotos posten, wie sie am Strand in der warmen Sonne gemütlich ein Eis schlotzen, während die breite Bevölkerung bei uns die Heizung runter drehen und im dicken Pullover in der kalten Bude sitzen soll. Falls sie noch eine Bude hat und die nicht schon an Migranten vergeben wurde.


      Du hast dann unterstellt, ich würde die kalten Wohnungen den Migranten zur Last legen, bei mir war von den Neoliberalen und ihrer 5. Kolonne die Rede. Erst als Zusatz habe ich darauf verwiesen, dass es mit den kalten Wohnungen nicht zuende ist, sondern das Merkel mit offenen Grenzen für Migranten auch den Wohnungsmangel durch grenzenlose Migration verschärft. (Wie nun die Migranten mit offenen Grenzen zusammenhängen, kannst Du ja mal das Merkel fragen, wenn Du es von selber nicht verstehst.)

      Ich muss selbstredend in Deinen Augen ein übelster Rassist sein. Wir sollten uns doch in Zukunft unter den Brücken und auf den Parkbänken mit den Notleidenden aus allen Ländern der Erde verbünden, im Kampf gegen die wahren Urheber dieser Not, solidarisch, wir schaffen das.

      Aber vorher müssen wir selbstverständlich noch das Weltklima retten.

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Makroskop und die gesteuerte Opposition der Klimakinder" geschrieben. 31.03.2019

      Lieber Stephan,

      Du kennst sicher den Spruch von dem Mann mit dem Hammer, der darum überall Nägel sieht, und willst ständig meine Argumente als Psychologe mit geistigen Verirrungen erklären.

      Zitat
      Falls Marx der bedeutendste Agent aller Zeiten gewesen ist (wie Du ihn ausmachst) und daraus derart wenig Kapital (im wortwörtlichen Sinn) schlug/schlagen konnte, dann ist er gleichzeitig die "dümmste Nuss", d.h. derjenige Mensch, der am wenigsten von dem verstand, für das er sich sein Leben lang einsetzte, nämlich den Kapitalismus ("um alles in Welt reich zu werden") ... Als diese "dumme Nuss" könnte er für mich ja noch interessant sein (auf meiner Psycho-Couch) ;-)


      Die Erklärung, warum Marx nicht in einem großen Schloss leben wollte mit einem Dutzend williger Dienstmädchen und einem Festessen alle Tage ist so einfach, dass ich Dir das jetzt erst gezwungenermaßen erklären werde, weil Du wohl wirklich nicht von selber drauf kommst:

      Es geht vielen Menschen nicht um Geld oder Luxus, sondern um Macht!

      Ein Admiral Nelson hätte es auch besser haben können, also relativ gesehen im Vergleich zu seinen Standesgenossen, als bei schwankender See und stürmischem Wind auf einem Segelschiff in seiner engen Kajüte das faulige Wasser und den Zwieback mit Rum nachzuspülen, bis ihm noch eine feindliche Kugel das Leben endete.

      Oder nimm den König Gustav Adolf von Schweden, der seine Schlösser und Frauen mit dem Sattel eines Pferdes vertauschte, nur um bei Lützen gegen Wallenstein aus diesem geschossen zu werden.

      Oder gar Lawrence von Arabien auf seinem Kamel in der heißen Wüste und nachts in einem kalten Zelt, wobei ihm vermutlich die begleitenden Beduinenknaben lieber waren als alle Bankettgäste in englischen Schlössern.

      Aber es ging all diesen Leuten um die Macht und ihren Einfluss auf die Politik. Sie haben Geschichte geschrieben und maßgeblich beeinflusst, wie Marx.

      Ich hoffe, ich habe Dein Problem mit meiner Sicht auf Karl Marx damit gelöst: Er wollte die Macht und nicht das größere Schloss und bessere Luxusleben wie viele andere.

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Keynes in einem Satz" geschrieben. 31.03.2019

      Wenn Sie das mit empirischen Daten diskutieren wollen, läuft das ungefähr so:

      Zitat
      Ist dem so? Lässt sich das mit empirischen Daten nachweisen?


      "Als die Zinsen gestiegen sind, hat meine Tante Erna aber mit dem Geldsparen aufgehört. Also führen höhere Zinsen zu weniger Geldsparen!"

      Klar, als die Zinsen gestiegen sind, war die Tante Erna plötzlich arbeitslos und hatte kein Geld mehr zum Geldsparen. Die "empirischen Daten" können eben wieder ganz andere Ursachen haben.

      Beliebt ist auch das Argument, dass die Arbeitslosigkeit von der modernen Technik verursacht sei. Da kennt jeder Depp genug "empirische Daten": "In meiner Firma wurden die Leute nicht wegen der Zinsen entlassen, sondern weil ein Computer jetzt die Buchhaltung macht" (oder was auch immer). In der nächsten mit restriktiver Geldpolitik inszenierten mörderischen Krise werden wir dann über die Industrie 4.0 diskutieren müssen, die Massenverdummungsmedien werden das jeden Tag verbreiten, und die Lügenmedien und Politiker werden wieder gegen die "faulen Arbeitslosen" hetzen, von denen dann auch jeder unzählige kennt.

      So läuft das mit den "empirischen Daten" und ich kenne das Spiel über Jahrzehnte seit 1980.

      Sie wollen es nicht kapieren, dass die Krisen absichtlich verursacht werden, denn dann müssten Sie ja gleich als nächstes fragen, wer das wohl ist und was man mit denen tun soll, gell? Das wollen Sie aber nicht und stecken lieber den Kopf in den Sand mit empirischen Daten. Da braucht man das dann nicht sehen und kann die Konsequenzen vermeiden. Wie die Weltwirtschaftskrise 1929-33 gezeigt hat, lassen sich die Konsequenzen aber doch nicht vermeiden. Das nächste Mal wird es noch schlimmer, wir haben ja heute Internet und die Globalisierung, da wird sich das böse Spiel der Geldpolitik sogar in allen Stammesdialekten Afrikas herumsprechen und nicht nur bei den Deutschen.

      Sobald es genügend viele Bürger kapiert haben, kann man mit der Geldpolitik keine Krisen mehr verursachen. Also machen Sie mit und ziehen Sie mal den Kopf aus dem Sand. Die Realität ist ein böser Anblick, ich weiß.

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Keynes in einem Satz" geschrieben. 31.03.2019

      Zitat
      In Deutschland zumindest ist die Sparquote trotz Nullzinsen im Jahr 2017 sogar noch leicht gestiegen. Zieht man bei den Kreditaufnahmen den langfristigen Trend ab, ist da auch kein Einfluss der Leitzinsen zu erkennen.


      Es geht um die Sparpläne!

      Sie können doch an der Logik meines Beispiels oben erkennen, dass die Ersparnis bei höheren Zinsen fällt, weil auch die Verschuldung sinkt, nicht zuletzt wegen der Wirtschaftskrise selbst, in der die Haushalte halt weniger kreditwürdig werden.

      Jetzt kann man dann ganz naiv eine Zeitreihe erstellen, in der die Sparquote durch hohe Zinsen sinkt und damit beweisen wollen, dass es ja genau umgekehrt wäre, die Zinsen also gar keinen Einfluss oder noch einen gegenteiligen hätten. Das ist das Problem mit allen empirischen Betrachtungen, weil die Leute, die schon die einfache Logik nicht verstehen, mit empirischen Daten natürlich gar nichts mehr kapieren oder kapieren wollen.

      Da steigen also die Zinsen und die Haushalte sparen sogar weniger Geld. Ja klar, die haben 1932 weniger Geld gespart als 1929. Was wollen Sie jetzt mit empirischen Daten nachweisen?

      Wenn es keinen Einfluss der Leitzinsen auf die Konjunktur gäbe, was meinen Sie denn, wozu die Notenbanken ständig die Leitzinsen diskutieren und ändern? Aus Langeweile und zum Zeitvertreib?

      Wie bekämpfen die Notenbanken denn eine Inflation? Durch eifriges Beten und faulen Zauber? Nein, die erzeugen mit Hochzinspolitik Massenarbeitslosigkeit, um die Löhne zu drücken. Ist das so kompliziert?

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Keynes in einem Satz" geschrieben. 31.03.2019

      Lieber Progressor,

      Sie können historisch vor jeder Krise sehen, dass die Notenbanken den Zins erhöht haben. Bei Deflation kommt es auf den realen Zins an, auch wenn der nominal bei 0 liegt, ist der real bei einem Crash der Börsen, Immobilien und fallenden Löhnen zu hoch. Auch die Fiskalpolitik kann wie 1937 in den USA eine Krise auslösen, indem der Staat plötzlich als Schuldner fehlt.

      Das ist alles reine Logik!

      Wenn Sie sich da in Details vergraben, natürlich nicht mehr.

      Zitat
      Ökonomen sind der Ansicht die Sparquote in den Volkswirtschaften wäre traditionell bedingt. Bei den Kreditaufnahmen sollte man sehen, dass 70 % der privaten Haushalte Kredite nur im Notfall aufnehmen. Im Notfall ist der Zins egal. Ein weiterer Teil der privaten Haushalte ist aus verschiedenen Gründen kreditunwürdig. Und ein anderer Teil ist immer bis über die Ohren verschuldet, denen ist der Zins auch egal.


      Über sowas kann man natürlich auch reden, wenn man die Zusammenhänge nicht erkennen will. Die sind einfach logisch:

      Wenn Sie Geld sparen wollen und jemand anders dafür Schulden machen muss und der macht jetzt nur noch 100 Euro Schulden statt 200 Euro, Sie wollen aber 20% von Ihrem Einkommen in Geld sparen nach 10% bisher, dann fällt Ihr Einkommen von 2000 Euro auf nur noch 500 Euro. Wenn Sie der repräsentative Haushalt der Ökonomie sind, dann haben wir eine Krise wie 1929 bis 1932, da war das so ähnlich. Und das ist logisch und nicht mit kruden Details zu diskutieren, wo dann jeder mit irgendeinem Krimskrams daherkommt. Danach versteht es nämlich keiner mehr und das ist auch die Absicht aller solcher Detaildiskussionen:

      Zitat
      Ist dem so? Lässt sich das mit empirischen Daten nachweisen?


      Da kann man Ihnen halt empirisch die Geschichte vom Pferd erzählen. Warum die einen sowieso keine Schulden machen, andere sowieso sparen, weil Tradition, andere immer Schulden machen und so weiter.

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Keynes in einem Satz" geschrieben. 31.03.2019

      Lieber Schwätzer,

      Zitat
      Die potentiellen Käufer haben das Geld, schauen sich den Maybach an und denken sich: Gefällt mir nicht, brauch ich nicht, will ich nicht, ist mir zu teuer usw. Und dann macht das Projekt Miese. Aber doch nicht wegen irgendwelcher "Nettogeldvermögensbildungspläne"...


      und dann gibt es plötzlich eine Weltwirtschaftskrise, weil alle Unternehmen plötzlich nur noch Güter produzieren, die wirklich keiner haben will? Die Kunden kaufen nicht mehr, weil ihnen das alles nicht gefällt, obwohl sie das Geld hätten?

      Das ist doch Krautertheorie!

      Wenn dagegen die Notenbanken den Zins erhöhen, so dass die Haushalte plötzlich ihre Geldsparpläne erhöhen und ihre Verschuldung senken, dann muss das Einkommen der Ökonomie fallen. Das ist reine Geometrie oder Mathematik, denn nur die Neuverschuldung ermöglicht die Geldvermögensbildung eines Zeitraums und mit der Sparquote lässt sich dann das Einkommen berechnen.

      Ein Beispiel: Die Neuverschuldung sei wegen der hohen Zinsen von 2000 Geld auf 1000 Geld gefallen und die Geldsparquote von 10% des Einkommens auf 20% gestiegen: Dann muss das Einkommen der Ökonomie von 20.000 Geld auf 5.000 Geld fallen.

      Hier ist das alles schön erklärt.

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