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Wolfgang Waldner
Beiträge: 851 | Zuletzt Online: 24.03.2019
Name
Wolfgang Waldner
E-Mail:
wolfgang-waldner@t-online.de
Hobbies
Geschichte, Makroökonomie
Wohnort
87437 Kempten
Registriert am:
08.03.2018
Geschlecht
männlich
    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Makroskop und die gesteuerte Opposition der Klimakinder" geschrieben. Gestern

      Lieber Progressor,

      Zitat
      es gibt keine ernstzunehmenden Klimaforscher


      soweit könnte ich Ihnen gerade noch zustimmen.

      Zitat
      Es gibt zu viele Menschen auf dieser Welt die unsere Erde zerstören werden, wenn sie nicht reduziert werden oder auch nur wie bisher ihren Wohlstand erzeugen wollen.


      Von welchen unserer lieben Mitmenschen wollen wir uns denn trennen für die Rettung der Erde - und wie stellen wir das an? Vielleicht könnten sich die Ökospinner freiwillig verpissen.

      Zitat
      So kann das nicht weitergehen und bis diese ökologischen Fragen nicht gelöst werden, kann der Wohlstand breiter Teile der Bevölkerung nicht erhöht werden.


      Die Neoliberalen und ihre fünfte Kolonne, die Grün*Innen, wissen schon, wer jetzt auf den Wohlstand verzichten soll, sie selber jedenfalls sicher nicht. Die wollen weiter über Weihnachten mal kurz nach Florida düsen und im Weltnetz Fotos posten, wie sie am Strand in der warmen Sonne gemütlich ein Eis schlotzen, während die breite Bevölkerung bei uns die Heizung runter drehen und im dicken Pullover in der kalten Bude sitzen soll. Falls sie noch eine Bude hat und die nicht schon an Migranten vergeben wurde.

      Zitat
      Diese Auseinandersetzung werden Sie verlieren.


      Meinen Sie etwa, die Klima-Jugend der heiligen Greta würde auch nur in Ansätzen ahnen, dass sie da für ihre eigene Verelendung demonstrieren?

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Makroskop und die gesteuerte Opposition der Klimakinder" geschrieben. 22.03.2019

      Zitat
      Also, erste Vorstellung der Wirklichkeit:

      1. Der "Leugner/Zweifler" stellt sich vor, dass auf dieser Welt folgendes abgeht (in groben Zügen): "Obama lässt seine Muskeln spielen, um dem Volk den Öl-Hahn zuzudrehen, so dass dieses weniger Öl verbrauchen kann."

      Eine andere, zweite, Vorstellung der Wirklichkeit lautet (in groben Zügen):

      2. "Obama liess seine Muskeln spielen, um die Öl-Hähne zu öffnen (sic) und stellte sicher, dass das Öl-Geschäft boomt. Sein Gerede ("wir müssen etwas fürs 'Klima' tun") ist ein hohle Phrasen dreschen, dass dazu dient, ersteres abzusichern. Es sind Reden, die dafür sorgen sollen, dass aufkommende Befürchtungen bei Wissenschaftlern und auch einigen Bürgern keine (!) - die Öl-Geschäfte schädigende - Wirkung entfalten können ("dem Volke muss das Gefühl (!) gegeben werden, dass man damit beschäftigt wäre, etwas zu unternehmen").

      Also zwei "Vorstellungen über die Wirklichkeit", die kaum diametraler auseinander liegen könnten.


      Da sehe ich gar keinen Widerspruch:

      Der breiten Bevölkerung soll der Ölhahn zugedreht werden. Dazu verbreiten die Massenmedien die Geschichten vom Peak Oil bis zu der drohenden Weltklimakatastrophe mit den abschmelzenden Polkappen und dem im steigenden Meer versinkenden Kölner Dom. Die verdummten Massen werden hysterisiert und fordern, angeführt durch die heilige Greta von Schweden, sofortige Maßnahmen der Regierung, ihnen den Ölhahn abzudrehen, das Öl zu verteuern und noch CO2-Steuern zu erheben.

      Für die Bedürfnisse der Reichen, Villa mit Pool und Hubschrauberlandeplatz am Strand mit großer Yacht im Hafen, muss mehr Öl fließen. Dafür wird die Ölförderung gesteigert. Letzteres wird den Schäfchen natürlich nicht kommuniziert. Dass der Ölpreis steigen soll und CO2-Steuern erhoben werden, stört die Reichen nicht, die haben genug Geld. Die würden sich nur gestört fühlen, wenn die breite Bevölkerung nun auch im Wohlstand leben könnte und mit ihren Autos am Strand vorbei kommt und die Villen der Reichen bestaunt, sich über den Lärm der startenden und landenden Hubschrauber beschwert und die Yachten im Hafen anglotzt.

      Die ganze Öko-Agenda dient nur der Verarmung der breiten Massen. Den Reichen reicht es, wenn nur sie selber im Wohlstand leben, die anderen sollen gefälligst zum Schutz der Umwelt auf Wohlstand verzichten und das Weltklima retten.

      Das ist der Neoliberalismus und die Ökospinner verwirklichen dessen Interessen.

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Makroskop und die gesteuerte Opposition der Klimakinder" geschrieben. 21.03.2019

      Zitat
      “What’s infuriating about manipulations by Non Profit Industrial Complex is that they harvest good will of the people, especially young people. They target those who were not given skills and knowledge to truly think for themselves by institutions which are designed to serve the ruling class. Capitalism operates systematically and structurally like a cage to raise domesticated animals. Those organizations and their projects which operate under false slogans of humanity in order to prop up the hierarchy of money and violence are fast becoming some of the most crucial elements of the invisible cage of corporatism, colonialism and militarism.” — Hiroyuki Hamada, artist


      Einige Hintergründe:

      Zitat
      In ACT I, I disclose that Greta Thunberg, the current child prodigy and face of the youth movement to combat climate change, serves as special youth advisor and trustee to the burgeoning mainstream tech start-up, “We Don’t Have Time”. I then explore the ambitions behind the tech company We Don’t Have Time.

      In ACT II, I illustrate how today’s youth are the sacrificial lambs for the ruling elite. Also in this act I introduce the board members and advisors to “We Don’t Have Time.” I explore the leadership in the nascent We Don’t Have Time and the partnerships between the well established corporate environmental entities: Al Gore’s Climate Reality Project, 350.org, Avaaz, Global Utmaning (Global Challenge), the World Bank, and the World Economic Forum (WEF).

      In ACT III, I deconstruct how Al Gore and the Planet’s most powerful capitalists are behind today’s manufactured youth movements and why. I explore the We Don’t Have Time/Thunberg connections to Our Revolution, the Sanders Institute, This Is Zero Hour, the Sunrise Movement and the Green New Deal. I also touch upon Thunberg’s famous family. In particular, Thunberg’s celebrity mother, Malena Ernman (WWF Environmental Hero of the Year 2017), and her August 2018 book launch. I then explore the generous media attention afforded to Thunberg in both May and April of 2018 by SvD, one of Sweden’s largest newspapers.

      In ACT IV, I examine the current campaign, now unfolding, in “leading the public into emergency mode”. More importantly, I summarize who and what this mode is to serve.

      In ACT V, I take a closer look at the Green New Deal. I explore Data for Progress and the targeting of female youth as a key “femographic”. I connect the primary architect and authors of the “Green New Deal” data to the World Resources Institute. From there, I walk you through the interlocking Business & Sustainable Development Commission and the New Climate Economy – a project of the World Resources Institute. I disclose the common thread between these groups and the assignment of money to nature, represented by the Natural Capital Coalition and the non-profit industrial complex as an entity. Finally, I reveal how this has culminated in the implementation of payments for ecosystem services (the financialization and privatization of nature, global in scale) which is “expected to be adopted during the fifteenth meeting in Beijing in 2020.”

      In the final act, ACT VI [Crescendo], I wrap up the series by divulging that the very foundations which have financed the climate “movement” over the past decade are the same foundations now partnered with the Climate Finance Partnership looking to unlock 100 trillion dollars from pension funds. I reveal the identities of individuals and groups at the helm of this interlocking matrix, controlling both the medium and the message. I take you back in time to briefly demonstrate the ten years of strategic social engineering that have brought us to this very precipice. I look at the relationship between WWF, Stockholm Institute and World Resources Institute as key instruments in the creation of the financialization of nature. I also take a look at what the first public campaigns for the financialization of nature (“natural capital”) that are slowly being brought into the public realm by WWF. I reflect upon how mainstream NGOs are attempting to safeguard their influence and further manipulate the populace by going underground through Extinction Rebellion groups being organized in the US and across the world.


      The Manufacturing of Greta Thunberg

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Makroskop und die gesteuerte Opposition der Klimakinder" geschrieben. 20.03.2019

      Lieber Stephan,

      diese Kreise sind mächtig genug, um seit mindestens 200 Jahren immer wieder mörderische Weltwirtschaftskrisen zu inszenieren und seit ebenso langer Zeit die VWL-Professoren in allen Universitäten dieser Erde einen verlogenen Dreck lehren zu lassen, der für einen Menschen mit logischem Verstand völlig unzumutbar ist. Aber die schaffen das und sind mächtig genug.

      Die haben seit 1980 in allen Industriestaaten eine Millionenarmee von Armen und Erwerbslosen hervorgebracht, die Masseneinkommen stagnieren lassen, die Reichen und Superreichen immer reicher werden lassen, während die Lohnabhängigen sich für immer weniger Lohn und spätere Rente immer ärger abschinden müssen. Die VWL-Professoren, Politiker und Massenmedien lügen dem Volk seit 1980 sonstwas vor, warum die Löhne nicht steigen dürften (wegen der Arbeitsplätze) und die Renten sowieso nicht und die Arbeiter immer später in Rente gehen müssten.

      In meiner Jugend waren wir voller Hoffnung auf weiter steigenden Massenwohlstand, sinkende Arbeitszeiten, frühere und höhere Renten. Das haben die Kreise seit 1980 durch diese absichtlich inszenierten Wirtschaftskrisen mit begleitender Medienhetze gegen deren Opfer und gegen steigende Löhne, Renten und den Sozialstaat verhindert.

      Und ja, die Friedens- und Ökobewegung wurde für genau diese Zwecke instrumentalisiert. Ich habe das oben beschrieben. Mit der Klima-Jugend der heiligen Greta von Schweden geht das gerade so weiter. Es sind dieselben Massenverdummungsmedien, die für die Rettung des Weltklimas trommeln, die einstmals die Friedensbewegung der Petra Kelly und die Grün*Innen propagiert und bestialisch gegen die Opfer der geldpolitisch inszenierten Wirtschaftskrise gehetzt haben, dass sich da gar niemand mehr getraut hat, etwas dagegen zu unternehmen.

      Einige andere Lieblingsthemen unserer Medien wirst Du sicher selber erinnern können. Es ist ja nicht so schwer, die Zusammenhänge zu erkennen, wenn die Retter des Weltklimas von derselben Lügenpresse und denselben Hetzmedien gefeiert werden, die auch die offenen Grenzen zur Zerstörung der Sozialstaaten fordern und zur Überwindung der absichtlich verursachten Massenarbeitslosigkeit die Agenda 2010 mit den Hartzgesetzen angepriesen haben.

      Zum Glück haben die nicht alle ihre Ziele erreicht, trotz ihrer Macht über Medien, Politik, Wirtschaft und sogar die völlig korrumpierte Wissenschaft. Für mich und Abermillionen andere war es schlimm genug, dem ein Ende zu machen.

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Keynes in einem Satz" geschrieben. 20.03.2019

      Lieber Progressor,

      Zitat
      Zählen zu den Einkommen auch die Kreditaufnahmen?


      die Einkommen der Ökonomie und damit die Güternachfrage bei Unterauslastung steigen selbstverständlich durch zusätzliche Käufe auf Kredit. Erfolgt die Kreditaufnahme nur zu dem Zweck, eine zum Termin auslaufende Schuld zu verlängern, selbstverständlich nicht.

      Weil die Güternachfrage und die Einkommen der Ökonomie in einer Wirtschaftskrise sofort durch eine Erleichterung der privaten Kreditkäufe oder durch die Staatsverschuldung gesteigert werden können, muss die VWL das ihren Studenten ja mit Irreführungen wie den loanable funds, die erst durch einen Ausgabenverzicht der Haushalte zu ersparen wären, vernebeln. Müsste für die zusätzliche Kreditvergabe erst noch das Geld gespart und zur Bank gebracht werden, könnte die Konjunktur damit ja nicht belebt und die Krise nicht durch höhere Verschuldung bei sinkender Sparneigung sofort beendet werden.

      Ihre Formulierung "Zählen zu den Einkommen auch die Kreditaufnahmen?" ist allerdings etwas unglücklich gewählt. Durch die Erleichterung der Käufe auf Kredit (z.B. Zinssenkung) oder ein Staatsdefizit steigen die Einkommen der Ökonomie nämlich sogar verstärkt durch den Multiplikator wegen der Geldsparquote.

      Delta Einkommen = Delta Verschuldung x 1/Sparquote

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Makroskop und die gesteuerte Opposition der Klimakinder" geschrieben. 20.03.2019

      Zitat
      Geht es hier um Zweifel an Auswirkungen von CO2 oder geht es hier darum, daß das instrumentalisiert wird.


      Wie schon von moneymind erklärt, gibt es immer irgendwelche Interessen.

      Oft sind die Hintergründe schwer zu erkennen, wenn man es nicht mit den Nachbarn, sondern mit Profis zu tun hat. Bestes Beispiel:

      Zitat
      Die Friedensdemonstration in Bonn 1982 fand am 10. Juni 1982 auf den Rheinwiesen im Bonner Stadtbezirk Beuel statt. Bonn war damals Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland. An der Veranstaltung nahmen etwa 500.000 Menschen teil, um unter anderem gegen den NATO-Doppelbeschluss zu protestieren. Anlass war ein Gipfeltreffen der NATO in Bonn, an dem auch der US-amerikanische Präsident Ronald Reagan teilnahm.[1][2] Die Demonstration stand unter dem Motto „Aufstehn! Für den Frieden“. Das Plakatmotiv zeigte die Zeichnung einer älteren Frau, die mit ihrem Stöckelschuh gegen eine riesige schwarze Bombe trat.


      Friedensdemonstration in Bonn 1982

      Mir war damals schon klar, dass diese Friedensdemos nicht vom KGB, sondern von der CIA organisiert waren, aber zu welchem Zweck?

      Erst langsam wurde es dann erkennbar:

      Die Friedensdemos gegen die Atomkriegsgefahr waren die perfekte Ablenkung von der gleichzeitig mit Hochzinspolitik verursachten Volcker-Weltrezession. Der Geldmarktzins der FED stand 1982 bei 20% und die Massenarbeitslosigkeit schoss 1982 in England, den USA und vor allem auch Deutschland um Millionen in die Höhe.

      Die Schäfchen demonstrierten gegen die Atomkriegsgefahr durch den NATO-Nachrüstungsbeschluss. War alles nur inszenierter Käse, mit plötzlich in fast allen größeren Städten und Dörfern aus dem Nichts emporsteigenden Friedensinitiativen. Die Folgen, also die inszenierte Massenarbeitslosigkeit, spüren wir bis heute. Die ganze Friedensbewegung war eine Ablenkung von der geldpolitisch inszenierten Volcker-Weltwirtschaftskrise, besonders für die Deutschen.

      Wir müssen derzeit wohl damit rechnen, dass auch die weltweit inszenierten Kinderdemos zur Rettung des Weltklimas eine Ablenkung für die wohl bevorstehende nächste Finanzkrise sein könnten.

      Darum bin ich da so eklig bei dem Thema. Es hat nämlich seinerzeit eine ganze Weile gedauert, bis die Sheeples nach 1982 gemerkt haben, dass eine Wirtschaftskrise (und nicht ein drohender Krieg) mit durchaus mörderischen und verheerenden Auswirkungen auf der Agenda stand.

      Die Greta hieß damals Petra:

      Zitat
      Ihre berufliche Laufbahn begann im Herbst 1971 bei der EG-Verwaltung in Brüssel. 1973 wurde sie Verwaltungsrätin im Sekretariat des Wirtschafts- und Sozialausschusses und war bis 1982 für die Europäische Kommission in Brüssel tätig.


      Petra Kelly

      Das Petralein hat damals die große Friedenstaube gespielt, während eine mörderische Weltwirtschaftskrise inszeniert wurde. Noch 1983 war die nächste Friedensdemo in Bonn mit 400.000 Teilnehmern und keine einzige Demo vor der Bundesbank gegen die Hochzinspolitik, die inzwischen schon mehr als drei Millionen Lohnabhängige erwerbslos gemacht hatte, allein in Deutschland. In England und den USA wurde diese Krise noch brutaler inszeniert, aber da hatten deren Urheber weniger zu fürchten, weil da ja auch 1929-33 alles recht ruhig verlaufen war.

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Was ist eigentlich Neoliberalismus?" geschrieben. 16.03.2019

      Lieber Herr Bender,

      ich will Ihnen das ganz kurz an einem Beispiel erklären:

      Es gäbe einen Staat mit Ihnen als dem einzigen Arbeiter und Sie produzieren 10 Würste für 10 Taler Lohn. Der Staat will jetzt das Weltklima retten, wofür nicht nur das Geld nötig ist, sondern auch die realen Ressourcen in Gestalt von 5 Würsten.

      Sie jubeln jetzt: "Toll! Ich muss dafür nichts zahlen, denn das Geld kommt doch aus der Notenpresse!"

      Sie glauben also nicht, dass der Staat Ihnen von Ihren 10 Talern fünfe durch Steuern abnehmen muss, um die Rettung des Weltklimas zu bezahlen, das wäre doch der Zahlermythos, den Sie durchschaut haben.

      Gesagt, getan, der Staat druckt sich das nötige Geld selber und kauft damit 5 von den 10 Würsten, die Sie bisher immer gegessen haben, und investiert die in die Rettung des Weltklimas.

      Sie sind zufrieden mit Ihren nur noch 5 Würsten für Ihre 10 Taler, denn Sie können den Zahler nicht sehen.

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Was ist eigentlich Neoliberalismus?" geschrieben. 15.03.2019

      Lieber Stephan,

      Du scheinst mich hier ständig missverstehen zu wollen:

      Zitat
      Ich darf wohl annehmen, dass Du in Deinem letzten Kommentar nicht die belanglosen Randerscheinungen einbrachtest, sondern - ganz im Gegenteil - die Deiner Ansicht nach 'ultimativen' Beweise/Belege.


      Wie kommst Du denn auf diese Idee? Ich hatte eben festgestellt, dass Du meine Argumente zu Marx ohnehin nicht gelesen hast, also weder mein Buch noch meine Website. Dort findest Du meine "ultimativen Beweise", wenn Du willst, aber Du willst ja gar nicht.

      Darum habe ich nur an dem Beispiel Bruno Bauer gezeigt, dass Karl Marx anfangs als gemeiner Spitzel im Bund mit seinem zukünftigen Schwager dem armen Bruno Bauer übel mitgespielt hat. Das auch nur ganz kurz, aber Du bist darauf wieder gar nicht erst eingegangen. Die Frau Rothschild und ihr Liebhaber, der Sekretär von Marx, dieser Lothario des Exils in London, waren gerade als Beispiel gedacht, was ich nicht als Argument für eine Verschwörung thematisiert habe. Du scheinst da eifrig alles missverstehen zu wollen, was ich hier schreibe, oder gar nicht erst zu lesen. Dass Marx ein Agent war, der Kommunismus eine bösartige Sabotage der Arbeiterbewegung, habe ich ausführlich begründet, aber nicht hier, man muss es halt auf meiner Website und in meinem Buch lesen. Sich über die wenigen Sätze aufzuregen, die ich hier wiederholt habe, ist ja albern. Ich habe auch nicht mein Argument mit dem "Schwager Marx" aufgegeben, sondern es mit zusätzlichen Argumenten bei Dir versucht. Ich bin alt genug zu wissen, dass man nicht jeden überzeugen kann, wenn der eben nicht will, und die wahren Gründe für das Nichtwollen einem auch nicht verraten wird. Da sind alle Argumente vergebens, weil der ja ganz andere Gründe als die in der Diskussion vorgetragenen hat.

      Überhaupt kann ich Deinen Standpunkt nicht verstehen. Wir könnten aus aktuellem Anlass das Phänomen studieren, wie leicht die Massenmedien noch heute in der Lage sind, von einem Tag auf den anderen einen neuen Endzeitwahn, die Klimareligion mit der heiligen Greta von Schweden zu verbreiten: Wie leicht sich die Massen bis in unsere Tage manipulieren lassen, und nicht nur die wirklich Doofen, sondern bis in die Makroskop-Redaktion und die Leserschaft, vielleicht mit Ausnahme von Heiner Flassbeck, falls der das noch länger durchhält.

      Das wäre ein spannendes Thema für einen Psychologen und jemanden wie mich, der gerne verstehen würde, wie die anderen Menschen um ihn herum so ticken und bis in die letzte Lächerlichkeit verführbar und manipulierbar sind, mit ein bisschen Lügenpresse, Deppenradio und der Glotze: Die glauben sofort alles, was sie da lesen, hören oder gezeigt kriegen. Vor allem, wenn es von einem Professor verkündet wird und die Wissenschaft es festgestellt haben soll. Jemand hat mal den Spruch geprägt, Narren erkenne man daran, dass ihre Rede mit "Die Wissenschaft hat festgestellt ..." beginne.

      Nun würde es mich ja wirklich interessieren, ob Du Deine völlig lebensfremden Bedingungen für eine Stellungnahme zur angeblichen Weltklimakatastrophe durch Schuld des Menschen auch an die Gläubigen der Weltklimarettung durch CO2-Sparen stellst:

      Zitat
      Wenn Du Dich doch - gemäss Deinen eigenen Worten - nicht näher mit Klimaforschung, AKW, Peak Oil usw. befasst hast (und keinerlei Lust verspürst, es jemals zu tun), dann ist nur eine (!) Stellungnahme angebracht: "Ich weiss hierzu nichts (Substanzielles) zu sagen! Aufgrund meiner mehr als mangelhaften eigenen Kenntnisse (bezüglich der Kernthematik) bin ich nicht in der Lage auch nur schon im Ansatz zu beurteilen, ob eine (beschleunigte, menschengemachte und daher von Menschen allenfalls auch noch vermeidbare) verheerende Klimaerwärmung stattfindet oder nicht. Konsequenterweise (sic) werde ich auch nicht das eine oder andere behaupten noch das eine oder andere als "haltlos" abtun können.


      Damit müsstest Du heute doch genauso jeden Anhänger des Klimawahns bedrängen, der jetzt sofort handeln will, um das Weltklima zu retten, und sich wie 99,99 Prozent der von den Massenmedien aktuell aufgescheuchten Schäflein bestimmt noch viel weniger als ich ein Urteil zu diesem Thema zutrauen kann. Nur ein Beispiel, weil ich den sonst eher mag:

      Zitat
      Was folgt daraus? Dass uns kein Standortwettbewerb daran hindert, den Umweltschutz zu fördern. C02-Abgaben, alternative Energie-Anlagen, Isolation et cetera wirken schnell und es eilt.


      Die Ökonomie der weiten Wege Von Werner Vontobel

      Hast Du dem Werner Vontobel auch schon mitgeteilt, dass er vom Klima doch keine Ahnung habe und darum nur schreiben dürfe, dass erhierzu nichts weiß?

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Droht durch die Zinserhöhungen der FED eine neue Weltwirtschaftskrise?" geschrieben. 10.03.2019

      Lieber Georg Bender,

      die Bürger finanzieren immer den Staat mit ihrer Arbeit. Oder meinen Sie etwa, die vom Staat bezahlten Güter und Arbeiten kämen auch einfach aus der Druckerpresse, so eine Art 3D-Druck?

      Nein, da müssen schon die Bürger leisten, Güter produzieren oder für Soziales arbeiten. Das ist die reale Finanzierung des Staates. Und zur Finanzierung müssen die Bürger entweder Steuern zahlen, oder im Saldo Geld sparen, während der Staat sich im Saldo verschuldet.

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Droht durch die Zinserhöhungen der FED eine neue Weltwirtschaftskrise?" geschrieben. 10.03.2019

      Inzwischen propagiert der IWF eine ganz alte Vollidiotenidee, die Konjunktur anzukurbeln, nämlich so eine Art Schwundgeld nach Gesell:

      Zitat
      Trübt sich die Wirtschaft ein, versuchen die Notenbanken mit Zinssenkungen die Konjunktur zur stimulieren. Allerdings können die Zinsen bei vielen Zentralbanken kaum noch tiefer fallen. Daher hat der IWF eine andere Idee, wie die Wirtschaft angekurbelt werden könnte: mit einer Steuer auf Bargeld.


      Vorschlag des IWF: Steuer auf Bargeld soll Wirtschaft im nächsten Abschwung retten

      Inzwischen haben ja auch die größten Trottel auf der Erde erkannt, dass die Krisen nur daher kommen, dass der Realzins zu hoch ist, vor allem bei Deflation.

      Jetzt soll aber niemand auf die naheliegende Lösung des Problems verfallen, dass halt die Löhne kräftig steigen müssten, sondern man will wieder mit mindestens so blödsinnigen Methoden wie einst der Silvio Gesell ein Schwundgeld einführen. Komplizierter geht es nicht, was ja der eigentliche Sinn der Sache ist, man will ja die Krise, hat sie genau so inszeniert, aber die Schäflein sollen einen völligen Blödsinn fordern, die Krise zu verhindern, der sich dann leider nicht umsetzen lässt. Wie schon das Schwundgeld von Solvio Gesell, als die Notenbanken nur den Goldstandard hätten aufgeben müssen, um die Zinsen zu senken.

      Zitat
      Laut dem Arbeitspapier des IWF soll der Plan wie folgt umgesetzt werden: Die Notenbank soll die Geldmengenbasis in zwei Währungen einteilen, einerseits Bargeld und andererseits elektronisches Geld (e-Geld). Auf Letzteres, also das Buchgeld, würden automatisch die Strafzinsen anfallen. Gleichzeitig soll Bargeld einen bestimmten Umrechnungskurs gegenüber e-Geld bekommen. „Dieser Umrechnungskurs ist entscheidend für den Plan“, so die Experten des IWF.


      Es ist kaum zu fassen, was diese Drecksperten sich da mal wieder für einen Blödsinn ausgedacht haben, um die Sheeples zu veralbern.

      Nein, die Massenmedien müssten nur anfangen, kräftige Lohnerhöhungen zu fordern und die Gewerkschaftsbonzen dafür verantwortlich machen, wenn die das nicht umgehend gebacken kriegen, so dass es wieder zu Massenarbeitslosigkeit kommt.

      Aber man will die Krise ja gar nicht verhindern, sondern hat sie genau so geplant, und muss nur so tun als ob. Später kann mann dann die Deutschen für schuldig erklären, weil sie die Kohle aus ihren Exportüberschüssen nicht gleich an eine EU-Finanzbehörde abgeliefert haben, zur Stimulierung der Konjunktur in den Euro-Krisenstaaten, und wegen ihrem angeblichen deutschen Merkantilismus (Flassbeck).

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Was ist eigentlich Neoliberalismus?" geschrieben. 06.03.2019

      Der normale Bürger hat keinerlei Ahnung vom Umfang der gesteuerten Opposition. Engagiert er sich im besten Glauben in irgendeiner Weise und mit irgendwelchen anderen Leuten, bestehen die Wortführer aus lauter V-Leuten des herrschenden Systems. Das hat ja die Mittel dazu, seine Leute auszuwählen und zu schulen und findet immer genug eifrige Opportunisten. Das war der Grund, warum ich mein Buch über Marx geschrieben habe, aber selbstverständlich war nicht nur die Arbeiterbewegung vollständig in der Hand der herrschenden Kreise in den Regierungen, ihrer Intelligence und einflussreicher Konzernherren.

      Marx und Engels haben dafür gesorgt, dass die mit dem Elend der Industrialisierung anwachsende Arbeiterbewegung keine Bündnisse mit den anderen Klassen gegen die Fabrikanten schließen konnte. Eigentlich wäre das kein Problem gewesen, weil die neureichen Fabrikherren beim Bürgertum wenig beliebt und oft genug noch dessen Konkurrenten waren. Leicht hätten die Arbeiter da im Bund mit dem einfachen Adel, den Militärs, den Kirchenleuten, kleinen Handwerkern und Händlern Gesetze gegen die Kinderarbeit, zum Schutz der Frauen und zur Beschränkung der Arbeitszeiten bewirken können. Stattdessen den Bürgern mit Kommunismus, Enteignung, Diktatur des Proletariats, Atheismus, Materialismus, Abschaffung von Staat, Kirche und Familie zu drohen, das war ein Verbrechen an den in diesen Fabriken zu Tode geschundenen Frauen und Kindern.

      Es sind da noch weitere Enthüllungen notwendig, weil die Einfalt der Schäflein ja wirklich zum Erbarmen ist. Hier nachfolgend ein kleiner Auszug aus meinem nächsten in Vorbereitung befindlichen Buch zu dem Thema:

      Gesteuerte Opposition

      Von gesteuerter Opposition haben die meisten Bürger noch nie etwas gehört oder gelesen. Es dürfte aber jeder bereits öfter von ihr getäuscht worden sein.

      Die in ihrem Volk verhassten Könige hatten schon vor langer Zeit die Idee, dass ihre Spitzel den Widerstand im Volk nicht nur ausspähen, sondern besser gleich anführen und in die Irre leiten sollten. An den Methoden hat sich bis heute nichts geändert und wer sie einmal kennt, den kann man nie mehr täuschen. Es wurde darum zu allen Zeiten darauf geachtet, dass die Steuerung der Opposition das allergrößte Geheimnis der Machthaber bleiben muss.

      Historiker durften das Thema auch für die fernste Vergangenheit und die furchtbarsten aller Herrscher niemals erwähnen.

      Stellen Sie sich also vor, ein König hat aus Geltungssucht verheerende Kriege geführt, die Bürger für deren Finanzierung hart besteuert, die Armen im Elend leben lassen. Er musste fürchten, von seinen eigenen Höflingen, sogar von seiner Familie abgesetzt, eingesperrt und hingerichtet zu werden. Was konnte er tun?

      Zuerst musste jede Kritik an ihm selber abgelenkt werden. Abgelenkt gegen die Monarchie. Seine Spitzel und Agenten, die nun selber als die radikalsten aller im Land auftretenden Kritiker auftreten, werden also ihre Kritik nicht gegen ihn, den König, richten, sondern gegen die Monarchie. Sie werden nicht seine Absetzung, seinen Rücktritt oder gar seine Ermordung propagieren, sondern die Abschaffung des Systems der Monarchie und des Hofstaats, des Adels, der Aristokratie.

      Gesteuerte Opposition kritisiert immer das System, so auch das Geldsystem oder den Kapitalismus, und will das ganze System überwinden. Dadurch mobilisiert sie die größten Energien aller Kreise und Schichten der breiten Bevölkerung zu dessen Verteidigung und verhindert noch die geringsten Verbesserungen. Die klugen Herrscher brauchen Systemkritiker und Weltrevoluzzer, die sie selber finanzieren, organisieren und vor ihrer übereifrigen Polizei schützen müssen.

      Damit hat der verhasste König schon seine Familie und den gesamten Hofstaat auf seine Seite gebracht. Die Oppositionellen müssen nur radikal genug und lautstark überall im Land auftreten, er selber empfängt noch ihre Wortführer am Hofe und fördert ihr Ansehen und ihre Autorität.

      Einige bringen es dank der verborgenen Hand des Königs sogar zu Professoren an den besten Universitäten. Denn ihre Kritik muss eine wissenschaftliche sein und fundiert durch lange und mühsame Studien und die Lektüre dicker Werke. Dabei lernen die Studenten, Geschichte werde nicht von Individuen gemacht, Politik lasse sich nicht auf die Willkür von einzelnen Personen reduzieren. Individuen, egal wie mächtig sie sind, handelten nicht im leeren Raum, sondern unter realen historischen Bedingungen, die durch die kollektive Praxis der ganzen Gesellschaft konstituiert würden. Nur radikal und total, also an seiner Wurzel, ließe sich das System überwinden.

      Haben nicht seine Brüder, gar die eigene Frau, die eigenen Söhne gestern noch für seine Absetzung sich heimlich verschworen? Angesichts der Gefahr für Monarchie und Stand steht der ganze Hofstaat wie eine eiserne Garde um seinen Thron und wirft ihm nur noch vor, dass er zu liberal wäre und nicht hart genug regiere.

      Die Bürger begehren aber immer noch auf, wegen sinnloser Kriege und hoher Steuern, Pfarrer klagen über die Armut im Land. Die Opposition muss es noch ärger treiben. Die meisten sind Studenten und deren pubertäres Gemüt lässt sich leicht überzeugen, dass die Wortführer mit den noch radikaleren Forderungen nach der Abschaffung von allem und jedem, der ganz großen, alles umstürzenden Weltrevolution, darum gerade die allertiefsten Denker wären:

      Nicht nur die Monarchie soll abgeschafft werden, sondern auch Kirche, Religion, Rang und Titel, Ehe, Familie, Staat und Ordnung und das ganze Privateigentum. Die Anarchie soll herrschen im Land zusammen mit Atheismus, Materialismus und Kommunismus.

      Endlich sieht der König wieder lächelnd sein ganzes Volk untertänig und voller Verehrung zu seinen Füßen liegen. Die Schäflein fürchten die radikalen Kritiker des Systems mehr als seine bösesten Pläne. Die Pfarrer weihen und segnen seine Herrschaft aus Sorge um ihre Kirche, den Glauben und aller Seelenheil.

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Was ist eigentlich Neoliberalismus?" geschrieben. 06.03.2019

      Lieber Stephan,

      zu dem Tema muss ich schon gleich antworten und finde es schade, dass Du offenbar mein Buch zu Marx nicht gelesen hast und wohl noch nicht einmal die Seite auf meiner Homepage zu Marx. Ich habe da ja nicht einfach nur behauptet, dass Marx ein preußischer Agent für seinen Schwager Innenminister war, sondern das als Anlass für weit tiefer gehende Untersuchungen seines Lebenslaufes genommen. Es existiert auch Korrespondenz, die den einschlägigen Kontakt zwischen Marx und der Regierung in Berlin über seinen Schwager anlässlich des Falles Bruno Bauer belegt:

      Zitat
      Karl Marx nannte ihn 1842 in einem Brief an Arnold Ruge (über Bruno Bauer) einen mustergültigen Aristokraten: „Wie ich hier von meinem künftigen Schwager, einem Aristokraten comme il faut, erfahre, ärgert man sich in Berlin am meisten über Bauers bonne foi.“
      MEGA, Dietz 1975, Dritte Abteilung Briefwechsel Band 1, S. 25


      Ferdinand von Westphalen

      Wir wissen alle, jedenfalls wir, die wir uns auskennen, dass eine Regierung gegen wichtigere Kritiker immer Agenten einsetzt, denen es wegen der Notlage ihrer Zielperson in der Regel leicht fällt, in der gerade entscheidenden Zeit sogar der beste Freund ihres Opfers zu werden. Es ist also im Prinzip ganz einfach, den Agenten der Regierung zu finden und zu enttarnen: Warte einfach, wer plötzlich als großer Freund bei dem in Ungnade gefallenen Dissidenten auftaucht. Das ist schon der ganze Beweis, den man gegen Karl Marx hier braucht, und werde bitte nicht kindisch und verlange von mir ein schriftliches Geständnis von Marx, dass er im Falle Bruno Bauer der Spitzel der preußischen Regierung war und nicht nur von Freundschaft hingezogen. Er hat sogar noch ganze Bücher und Artikel in der Rheinischen Zeitung gegen den armen Bruno Bauer verfasst, als der um seine Lehrerlaubnis gebracht, völlig erledigt und nicht mehr sein bester Freund war, der große Kämpfer für die Arbeiterklasse. So wichtig war ihm sein erster großer Auftrag der Regierung in Berlin.

      Zitat
      Wenn Du das "Volk" dazu anhältst, sich in der von Dir - z.B. bzgl. Marx oder Umweltschutz (Favela) - vorgeführten Art und Weise ihre Meinung zu bilden, dann solltest Du Dich nicht wundern, dass das "Volk" auch bei anderen Themen - z.B. "Sparen ist gut - Staatsschulden schlecht" - nicht in der Lage ist bzw. versetzt (!) wurde, eine (einigermassen) kohärent, konsistente, stringent argumentierte Meinung zu bilden!


      Auf meiner Website und in meinem Buch sind genug Beweise für die Agententätigkeit von Marx gesammelt, was Du natürlich einfach nicht zur Kenntnis nehmen kannst.

      Dabei bin ich auch nicht in die Versuchung gekommen, allerlei sonstige Umstände als Skandale oder Belege für gefährliche Verbindungen zu benutzen.

      Zum Beispiel hatte Karl Marx in London zeitweise einen Sekretär, Wilhelm Pieper, der in engster Verbindung zum Hause Rothschild stand. Genauer gesagt: zur Frau Rothschild, der Mutter von Nathan und Alfred, die ihn als Lehrer für die Söhne engagiert hatte, aber in Wahrheit als Liebhaber. Der hübsche junge Mann pflegte nämlich reichlich alle möglichen Damen, auch ältere, zu beglücken, und er wurde sogar auf Reisen der Familie Rothschild durch deutsche Städte mitgenommen, wo er nebenbei Aufträge für Marx und Engels erledigte, vor allem aber in deren Auftrag vor Ort Kontakte zu Oppositionellen suchte, von denen ein paar sich bald im Kölner Kommunistenprozess angeklagt fanden. Du wirst sicher eine für Dich ganz harmlose Erklärung finden.

      Jedenfalls hat ihn die Frau Rothschild dann rausgeworfen, weil er nicht aufhören konnte, es auch sonst überall mit Frauen zu treiben, was ihn zu einer Gefahr für ihre Gesundheit machte. Er war dann auch bald in einem einschlägigen Krankenhaus in London.

      Zitat
      Pieper wurde am 24. November 1849 zu vier Wochen Gefängnis wegen Majestätsbeleidigung verurteilt. Kurz nach Verbüßung ging er Anfang 1850 nach London. Im Londoner Exil avancierte er ab September 1850 zum zeitweiligen Privatsekretär von Karl Marx und übersetzte einige seiner Werke in das Deutsche[10] oder Englische. Pieper korrespondierte auch mit Friedrich Engels, der in Manchester lebte.[11] 1852 fand er durch eine Anstellung als Lehrer bei der Familie Rothschild für deren Sohn Alfred Rothschild[12] in Bognor ein Einkommen. Die zwölfjährige Marx-Tochter Jenny Marx nannte den Sekretär Ihres Vaters Wilhelm Pieper „Benedick the married man“ aus Much Ado About Nothing, aber ihre Schwester Laura Marx sagte : „Benedick was a wit, he is but ‚a clown‘, and ‚a cheap clown‘ too“.[13]

      Wilhelm Pieper war Mitglied im Bund der Kommunisten. Er stellte 1850 den Kontakt zwischen Karl Marx und dem in Göttingen als Anwalt tätigen späteren preußischen Finanzminister Johannes von Miquel her, der ebenso wie Pieper während der 1850er Jahre zu den Kommunisten hielt, um dann in das bürgerlich-liberale Lager zurück zu schwenken.[14] Zahlreiche Schreiben Piepers an Karl Marx, Friedrich Engels und andere führende Mitglieder des Bundes der Kommunisten haben sich in Archiven erhalten.


      Wilhelm Pieper

      Das war also eine wirklich ganz harmlose Beziehung, außer für die Frau Rothschild, die damit ein Risiko einging, und kein Beweis für einen Einfluss der Rothschilds auf die politische Arbeit von Marx.

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Was ist eigentlich Neoliberalismus?" geschrieben. 01.03.2019

      Lieber Stephan,

      ich danke Dir auch für diese anregende Diskussion und Deine wertvollen Beiträge.

      Zitat
      Es ist tatsächlich ein Faszinosum, wie/warum es bei gewissen Menschen dazu kommt, dass sie nicht nur realisieren "dass da etwas nicht stimmen kann (von dem was da die 'Grossen' einem immer wieder erzählen)" sondern dann auch dran bleiben - statt derart verunsichert/aufgeschreckt/verängstigt sich sogleich wieder zurück in die Obhut der (schützenden) Herde flüchten.


      Die Herde habe ich nie in meinem Leben als schützend empfunden, das wird wohl ein wichtiger Punkt sein. Ich bin ja relativ kurz nach dem Krieg geboren und habe dann auch die vielen Traumatisierungen der Kriegs- und vor allem der Nachkriegsjahre erleben müssen, als die Menschen, auch die ganz einfachen Menschen in Deutschland, durch lange Jahre des Hungers und der Rechtlosigkeit gebrochen werden sollten. Da war also kein Schutz in der Herde zu finden und zu erwarten, das mag jemand in der glücklichen Schweiz in seinen Jugendjahren ganz anders erlebt haben. In der Schule habe ich dann die alten Lehrer noch als recht anständige Menschen erlebt, während besonders die 68-er in meiner letzten Zeit dann opportunistische Fanatiker waren, die uns Schüler unentwegt "gegen Nazis" indoktrinieren wollten.

      Nach nochmal 13 Jahren war es also soweit, dass ab 1980 wieder eine mörderische Weltwirtschaftskrise von der Geldpolitik inszeniert wurde. Ich war ja vorher schon reichlich negativ vorbelastet, was so die Herde betrifft, ganz allgemein die anderen Menschen, aber dass es möglich sein sollte, mit Hochzinspolitik eine Weltwirtschaftskrise zu inszenieren und niemand groß Widerstand leistet, diese Erfahrung ließ mich dann doch ziemlich fassungslos werden. Ich hatte mich schon immer viel mit Geschichte befasst und deren Zusammenhänge ergründen wollen, so dass binnen weniger Monate für mich klar war, dass es genau das gleiche Spiel war, wie seinerzeit von 1929 bis 1933. Die paar Leute, die gegen diese Geldpolitik argumentiert haben, wie der Wolfgang Roth von der SPD, sind mir heute noch in Erinnerung. Ich selber habe damals zuerst noch erwartet, dass sich schnell Gleichgesinnte finden würden, die Sache war ja wirklich in fünf Minuten zu erklären, aber wer es verstanden hat, fürchtete wohl zu sehr eine Wiederholung der jüngsten Geschichte.

      Zitat
      Und liegt nicht gerade hierin der Kern unseres Rätsels? Der Mensch wurde Mensch durch die Kooperation, also durch das 'Hochhalten' der Gemeinschaft. Die Menschen wurden danach selektioniert, ob sie sich anpassen, sich in die Gemeinschaft einfügen, sich für - und nicht gegen - die Obhut entscheiden respektive sich ausserhalb sogleich unwohl fühlen, sich ängstigen ... Nicht die 'Vernunft', nicht so sehr das bessere Argument ist ausschlaggebend dafür, was die Gemeinschaft macht/verfolgt, sondern jenes Verhalten, dass gerade - eher zufällig durch verschiedenste Umstände erwirkt - herausgebildet hat. Und das 'problemlos' bis hin zur - "mit offenen Augen" - gemeinsamen Zerstörung (z.B. Dritte Reich).


      Ja, auch das credo quia absurdum war ein wichtiges Herrschaftsmittel, jeden klaren Gedanken zu brechen. Vom Christentum zur Klimareligion heute. Verzeihung, ich weiß, aber Du wirst mich da nicht mehr zum Mitspielen bringen. Da steckt mir die Ablehnung der Schafsherde zu tief im Gemüt, ich kann mit den Schafen nichts anfangen. Ich würde auch keine Karriere anstreben, um der Schafsherde Pfarrer oder gar Bischof zu werden und sich von denen bewundern zu lassen. Dabei bin ich kein Feind der braven Leute, die können ja nichts dafür; es waren im Winter 1932/33 allein in Deutschland 7 Millionen Erwerbslose, mit Frauen und Kindern so 20 Millionen, die kein Geld mehr zum Leben hatten.

      Nur fühle ich mich nicht mehr geborgen in ihrer Herde und war seit Beginn der 1980-er Jahre entschlossen, mein Leben und alle Energien der Lösung des Rätsels der Weltgeschichte zu widmen - und nicht nur der Ökonomie.

      Du hast veilleicht übersehen, dass ich schon lange ganz andere Zusammenhänge recherchiere und aufkläre, als nur die monetäre Verursachung der Wirtschaftskrisen. Darum ist mir der Marx auch sehr wichtig, der ein Teil jenes Netzwerkes war, das bis heute die Politik steuert. An ihm kann und muss man nämlich studieren, wie die herrschenden Kreise die Opposition unterwandern und in ihre Hand bringen und sabotieren. Die Marxisten waren in den Gewekschaften ein wichtiges Instrument, die Keynesianer um ihren Einfluss zu bringen, ich hatte das hier ja mal unter dem Titel "Arbeiterverrat als radikaler Marxismus getarnt" erläutert.

      Zitat
      Ersteres ("Marx der Schwager") besagt für sich rein gar nichts! Da magst Du noch so ein schönes Steckenpferd mit den Verwandtschaften/Ahnen-/Blut-/Genreihen entwickelt haben - und für Dich hochhalten: Es besagt rein gar nichts darüber aus, ob zwei Menschen sich freundschaftlich gesinnt sind oder auf "aufs Blut" hassen bzw. diametral entgegensetzte Interessen/Ziele verfolgen. Nur schon mit einem Blick in die Geschichte aller möglichen Königs-/Herrscherhäuser erübrigt sich jede weitere diesbezügliche Diskussion hierzu. (Und ich selbst gehe mit keinem von meinen Schwägern einig ... ;-) )
      [Ich weiss nicht, ob Du einen (schriftlichen) Austausch zwischen Marx und Innenminister als Beleg - für den Komplott - hast. Falls ja, dann interessiert der, und nur der - egal ob er nun "nur" Innenminister oder zudem noch Schwager war.]


      Hier muss ich Dir widersprechen: Ob Schwager oder nicht, das ist nicht egal. Es ist reine Mathematik, also Wahrscheinlichkeitsrechnung.

      Wie wahrscheinlich ist es denn, dass der Schwager eines Innenministers zufällig(!) der große Vordenker der Arbeiterbewegung wird? Oder der Schwager eines großen Theoretikers des Kommunismus zufällig(!) Innenminister in Preußen wird?

      Dass es Streit zwischen Verwandten gibt, ist sicher nichts Besonderes, aber wenn der eine der beiden ein weltbedeutender "Revolutionär" und der andere Innenminister ist, muss es sich nach allen Regeln der Mathematik um einen Agentenring handeln. Und es wäre sehr töricht, das nicht näher zu beachten, weil die Unterwanderung der Opposition bis heute die Regel ist und dem Fortschritt der menschlichen Gesellschaft sehr abträglich. Man sollte das also aufdecken und genau studieren, auch wenn es immer schmerzlich ist, selber auf sowas reingefallen zu sein, und niemand das gerne eingesteht und lieber alle Hinweise vom Tisch wischt.

      Inzwischen könnte ich ein ganzes Buch mit solchen unmöglichen Zufällen füllen, bei dem jeder einfältige Mathematiker mit seiner Wahrscheinlichkeitsrechnung graue Haare und kreidebleiche Backen bekäme. Der Fake-Revolutionär Fidel Castro war der Schwager des Innenministers des von ihm angeblich gestürzten Diktators von Cuba.

      Ganz toll wird es in der Geschichte Russlands des 20. Jahrhunderts, da könnte man ein Buch mit "Simbirsk" betiteln. Denn aus dem kleinen Kaff stammten nicht nur Lenin, der von ihm "gestürzte" Kerensky, sondern auch der letzte Innenminister des Zaren, dessen Amt es eigentlich gewesen wäre, das alles aufzudecken und zu verhindern. Und der war sicher besser informiert, als wir heute:

      Zitat
      Protopopov was the son of a wealthy member of the nobility who owned extensive land holdings and a textile factory. The younger Protopopov was born in Simbirsk, the home both of Alexander Kerensky and Vladimir Lenin.
      He held the position of Minister of the Interior from September 1916 to February 1917.


      Alexander Dmitryevich Protopopov

      Aber da hatten wohl ganz wenige Leute an der Spitze eines weltweiten Agentennetzes beschlossen, in Russland den Bolschewismus einzuführen, und ihre Leute überall in Stellung gebracht. Vermutlich weiß ich die Namen.

      Das sind also meine Themen, sowas wie die Klimakatastrophe werde ich ganz sicher nicht mehr ernst nehmen, aber das Netzwerk, von dem das propagiert wird, schon. Das gilt es zu erledigen, das ist dank Internet zu schaffen, auch wenn ich mich noch schwer damit tue, Mitstreiter zu finden.

      Mich hat das Makroskop-Treffen in Würzburg mit seinen Rettern des Weltklimas wirklich schockiert, ich kann es nicht anders benennen und Dir da nicht entgegen kommen.

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Was ist eigentlich Neoliberalismus?" geschrieben. 28.02.2019

      Lieber Stephan,

      ich war damals 13 Jahre alt und kann mich noch gut erinnern, wir konnten uns keine eigene Zeitung leisten, wie ich da als Kind vor dem Aushang der Lokalzeitung stand und den Leitartikel über die Zinssenkung der Bundesbank gelesen habe. Es war 1967 zu der ersten größeren Rezession mit einer halben Million Arbeitslosen gekommen und im Leitartikel stand, dass die Bundesbank die Zinsen gesenkt hatte. Mir war auf der Stelle klar, dass die Zinsen bis dahin also zu hoch gewesen sein mussten, die Haushalte darum weniger gekauft, Geld gespart und vor allem weniger Schulden aufgenommen haben. Ich verstand nichts von Ökonomie, hatte nie etwas von einem Keynes gehört, hatte mich nie für Wirtschaft interessiert, es war einfach nur logisch und ich wollte die Welt verstehen. Hochzinspolitik verursacht also die Wirtschaftskrisen.

      Seitdem bin ich eigentlich eher dem Rätsel auf der Spur, warum alle anderen Leute um mich herum das nicht kapieren wollen, als dass ich über Ökonomie noch irgend etwas von Bedeutung gelernt hätte.

      Es ist ja nur Scholastik, was da getrieben wird. Man lernt also einige Dutzend Autoren, die von ihnen vertretenen Ansichten, liest hunderte Bücher und tausende Artikel in den Zeitungen, aber eigentlich ist das alles ohne Sinn. Man kann danach aber behaupten, sich eingehend mit Ökonomie befasst zu haben, gar ein Fachmann auf dem Gebiet zu sein, und hat doch nur Zeit mit Scholastik vertan. Regalmeter Bücher, wie damals die von den Kirchenvätern über die Bewegung der Planeten.

      Und was sollte das tiefste Studium nützen, wenn man mit seinen besten Argumenten doch niemanden überzeugt, weil die einen gekauft sind und alle anderen sowieso keine Ahnung haben, aber mit der Herde blöken?

      Was wollte ich damit erreichen, mich auch noch mit Klima, Kernkraft und Peak Oil eingehender zu befassen? Wen könnte ich denn damit überzeugen?

      Nicht einmal meine Argumente zu Marx, dass er der Schwager des preußischen Innenministers war und mit seinem Kommunismus, Atheismus, Materialismus, mit Enteignung, Kampf gegen Kirche, Staat und Familie nur der Arbeiterbewegung geschadet hat, konnten irgend jemanden überzeugen. Das hätte selbst ich vor zehn Jahren noch nicht erwartet.

      Sachargumente, egal zu welchem Thema, sind für das Publikum so weit von seinem geistigen Horizont weg, da könnte man ihnen auch was über das Sonnensystem und die Milchstraße erzählen wollen. Die können das gar nicht beurteilen und halten jeden für einen Spinner, der etwas anderes vertritt, als sie jeden Tag in der Zeitung lesen, im Radio hören und in der Glotze sehen. Da nützen keine Argumente.

      Natürlich habe ich mich nicht nur mit Ökonomie befasst, sondern auch mit den Strukturen der Herrschaft über die Schäflein. Da sind wir hier im richtigen Strang zum Thema Neoliberalismus.

      Ja, ich kenne die Namen, ich weiß, wer die sind. Die Geschichten mit dem Klima, der Atomkraft, dem Peak Oil, sie kommen alle aus denselben Propagandaschleudern, die auch den Neoliberalismus verbreiten und die Wirtschaftskrisen möglich gemacht haben. Das Merkel, das jetzt CO2 sparen will, um das Weltklima zu retten, kennen wir schon von der Schwarzen Null. Die MMT-ler kenne ich auch, einfach als typisch gesteuerte Opposition.

      Man bekommt einen Blick für die Organisation dieser Lügengeschichten und wie die Hysterie der Schäflein wieder geschürt wird. Ich lasse mich da doch nicht veralbern, irgend ein Argument aus immer denselben Kreisen noch ernst zu nehmen.

      Ich bin kein Mediziner, aber damals anlässlich der Vogelgrippe war mir schon anfangs klar, dass es wieder alles nur gelogen sein musste. Irgend ein depperter Lokalradio hatte gemeldet, dass in China ein Mensch an der Vogelgrippe gestorben wäre, das war mein Erstkontakt mit dem Thema. Da könnten Leichenberge vor der Redaktion leigen, und die würden das nicht im Radio melden. Da muss jemand schon mit einem Packerl Geldscheinen reinlaufen, damit die etwas berichten, das kann dann auch völlig verlogen sein. Das wusste ich also damals und wirklich wurden die Berichte über die schreckliche Vogelgrippe immer mehr, bis dann unser Horst, der Seehofer, die Insel Rügen unter Quarantäne gestellt hat, wegen der Vogelgrippe.

      Und es war alles nur gelogen, um das Tamiflu und die angeblichen Impfungen für Milliarden Dollar abzusetzen. So wie danach noch mit der Schweinepandemie, alles nur Betrug. Soll ich jetzt Medizin studieren? Oder reicht es, den Seehofer zu kennen und die Methoden der Massenmedien, Hysterie zu verbreiten, und zu wissen, dass denen nichts heilig ist?

      Bin ich jetzt, weil ich von Medizin keine Ahnung habe und mich auch nicht mehr näher mit Vogelgrippe befassen werde, mit denen zu vergleichen, die da böswillig Lügen und Unsinn verbreiten?

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Droht durch die Zinserhöhungen der FED eine neue Weltwirtschaftskrise?" geschrieben. 26.02.2019

      Ein Ziel und der Sinn dieses Themenstranges ist ja, dass der Leser begreifen soll, dass Krisen nicht ganz unvorhersehbar plötzlich entstehen, sondern lange zuvor gut geplant sind.

      Eine Aufgabe der gesteuerten Opposition ist es, bei dem Publikum den gegenteiligen Eindruck zu erwecken: Niemand habe die Krise geplant, niemand habe sie vorhergesehen, niemand habe die richtigen Maßnahmen gewusst, sie zu verhindern.

      Letztlich ist es sehr entscheidend, ob der Bürger die Politiker, die ihm maßlos Schaden zufügen, nur für arme Deppen oder für gefährliche Verbrecher hält, die für den angerichteten Schaden vor ein Gericht gestellt und mindestens eingesperrt werden müssten.

      Darum wird gesteuerte Opposition eingesetzt, dem Bürger zu versichern, dass zum Beispiel das Merkel einfach zu dumm wäre, Saldenmechanik zu kapieren. Die wäre halt eine gutgläubige schwäbische Hausfrau und nicht die Gangsterbraut ihrer Auftraggeber.

      Zitat
      Doch selbst in der extrem schwierigen Situation für Europa begreifen die Verantwortlichen nicht, worauf es ankommt.


      Warum kurzfristige Konjunkturanalyse? Von Friederike Spiecker

      Die Verantwortlich begreifen genau, worauf es ankommt. Zu dem Zweck wurden sie ja auf ihre Posten gesetzt. Es kommt also darauf an, genau die falschen Entscheidungen zu treffen. Zum Beispiel die Konjunktur mit weiteren Steuergeschenken für die Reichen beleben zu wollen, weil die dann angeblich Arbeitsplätze schaffen würden und doch Investitionen fehlten. Der Staat müsse die verschenkten Steuern dann an seinen Ausgaben für die Armen sparen, denn wir dürften doch die Finanzmärkte nicht auch noch mit steigenden Schulden verschrecken.

      Wenn die Politiker in den entscheidenden Positionen nur Deppen und keine Verbrecher wären, müssten die Hintertanen ja fürchten, dass aus purer Dummheit die richtigen Entscheidungen getroffen würden, mit denen die geplante Krise dann ausfällt.

      Zitat
      Marktgläubige bestreiten die Möglichkeit, dass der Staat eingreifen kann, zumindest in Hinblick auf die Fiskalpolitik mit der Behauptung, der Staat könne niemals adäquat auf konjunkturelle Abläufe reagieren, weil er viel zu langsam und zu zielungenau Aktivitäten entwickle.


      Es gibt natürlich keine Marktgläubigen, sondern nur Gangsterbanden, die den Marktglauben in der bösen Absicht verbreiten, die Schäflein über die gezielte Inszenierung der Krisen zu täuschen und geduldig darauf warten zu lassen, dass eines fernen Tages angeblich die Marktkräfte wieder alles in Ordnung bringen. Bis dahin ist das letzte Schaf geschlachtet.

      Zitat
      Denn Grund für den jahrelangen Mangel an konjunktureller Dynamik in Europa ist in erster Linie der Fiskalpakt, mit dem die Fiskalpolitik in der Eurozone gefesselt ist.


      Zu genau diesem Zweck hat man ja den Fiskalpakt geschaffen. Oben drauf noch die Schuldenbremsen, sogar in Grundgesetz und Verfassungen verankert. Glaubt Friederike Spiecker, die wären alle nur doof?

      Nein, da wurde alles sorgsam vorbereitet für die nächste große Krise. Und genau das müsste eine echte Opposition nun dem Bürger verkünden, dass die nun kommende Krise in böser Absicht genau so geplant wurde von den verantwortlichen Banditen.

      Zitat
      Auf die strikte Einhaltung beziehungsweise Ansteuerung der Defizit- und Schuldengrenzen pocht vor allem die deutsche Regierung vehement, wofür sie von Mainstream-Ökonomen Unterstützung bekommt.


      Alles dieselbe Bande, die schon mindestens seit über 200 Jahren, der postnapoleonischen Depression, mörderische Wirtschaftskrisen inszeniert und dabei ganz genau weiß, was sie tut und welchen Schaden sie anrichten.

      Mainstream-Ökonom wird jemand nur, wenn er es genau weiß und dabei eifrig mitwirkt. Mir macht es auch manchmal Spaß, die von den Mainstream-Ökonomen vertretenen Theorien zu benutzen, um mit denen zu zeigen, dass die wohl nicht mehr alle Tassen im Schrank haben und so ziemlich das Dümmste wären, was in unseren Universitäten rumläuft. Einige der Professoren haben auch derartig krasse Verbrechervisagen, dass man sie mit dem Vorwurf, sie würden ihre Studenten und das Publikum ganz gezielt täuschen und zum Narren halten, wohl gar nicht beleidigen könnte. Da tue ich dann auch mal so, als wären die unglaublich dämlich mit ihren Theorien und der herrschenden Lehre.

      Zitat
      Zudem ist die deutsche Regierung ganz speziell auf die populäre „schwarze Null“ der öffentlichen Haushalte fixiert.


      Was meint die Autorin denn, zu welchem Zweck das Merkel hier immer noch Kanzlerin spielen darf. Weil das Merkel so hübsch und sympathisch ist sicher nicht.

      Zitat
      Die Sparpolitik in der Eurozone hat einen konjunkturellen Aufschwung in Europa verhindert, der die Arbeitslosigkeit auf breiter Front hätte sinken lassen. Und damit ist auch eine Preisentwicklung ausgeblieben, die eine Zinssteigerung erlaubt hätte.


      Das war doch kein Versehen, sondern böseste Absicht.

      Zitat
      Das Schlimmste aber ist, dass eine Krise immer eine ganze Reihe von Menschen in ihrer Lebensplanung und Lebensgestaltung trifft, die die Krise weder verschuldet haben noch sich gut gegen sie wehren können. Diesen Menschen zu erzählen, so sei es leider nun mal in der Sozialen Marktwirtschaft, gegen das konjunkturelle Auf und Ab sei kein Kraut gewachsen und wer arbeitslos werde, fände irgendwann schon wieder einen Job, vorausgesetzt er sei genügend flexibel, zeitigt nur noch mehr Politikverdrossenheit oder, schlimmer noch, trägt zur politischen Radikalisierung bei.


      Diese Radikalisierung werden wir auch brauchen und sie muss die Kreise treffen, die da mit der Geldpolitik die Krisen inszenieren. Denn die werden von selber nicht aufhören damit, dazu macht ihnen das viel zu viel Spaß und ist wohl gar angeboren.

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Paul Krugman gegen die MMT" geschrieben. 25.02.2019

      Lieber Jörg,

      Zitat
      Sollten wir nicht die "Kritik" an der MMT immer mit Verweis auf den "gesunden Teil" des MMT-Gedankens führen? Müßte man nicht die MMT Bewegung in diesem Sinne nutzen?


      ganz im Gegenteil, ich empfehle, sich von der MMT klar zu distanzieren und beim Publikum keinesfalls den Eindruck aufkommen zu lassen, die eigenen Ansichten und Positionen könnten mit dem per Gesetz werthaltigen und ganz schuldfreien Geld aus den Notenpressen oder ZB-Computern der MMT vergleichbar sein. Sonst sehen wir uns wieder an den Anfang der Aufklärung des Publikums zurückgeworfen und haben uns um alle Erfolge gebracht, weil das Publikum dann zu Recht vermutet, wir würden die Probleme der Ökonomie halt auch nur mit Gelddrucken lösen wollen.

      Die MMT ist nicht nur gesteuerte Opposition, sondern klare Sabotage, man macht sich damit zum Narren - und das ist von der MMT auch genau so gewollt.

      Das ist so ähnlich, wie mit dem Marxismus: Man darf die Akteure auf keinen Fall für potenzielle Verbündete halten, die nur noch etwas wirr im Kopfe sind.

      Das sind sie eben nicht, sondern es sind Gegner, gefährliche Gegner.

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Die Irreführung mit den loanable funds" geschrieben. 25.02.2019

      Selbstverständlich sind schon vor ewigen Zeiten die allerersten Bankiers auf die lukrative Idee gekommen, alle paar Jahre wieder mit hohen Zinsen eine brutale Wirtschaftskrise auszulösen, damit die belasteten Sicherheiten ihrer nun reihenweise bankrottierenden Schuldner spottbillig in ihre Hände fallen.

      Dem Publikum wurden die hohen Zinsen seit damals so erklärt, dass halt alle Leute nur noch Schulden machen wollten und niemand mehr Geld sparen würde, um das Geld dann seinem Bankier zu bringen, damit der es wieder zu günstigen Zinsen verleihen könne. Jetzt hätten die Bankiers einfach nicht genug Geld, um es billiger zu verleihen, und müssten deshalb so hohe Zinsen verlangen, wurde schon damals den Bürgern händeringend und händereibend erklärt.

    • Wolfgang Waldner hat das Thema "Die Irreführung mit den loanable funds" erstellt. 25.02.2019

    • Wolfgang Waldner hat einen neuen Beitrag "Kontroverse Vontobel - Steinhardt" geschrieben. 21.02.2019

      Der letzten Replik von Werner Vontobel muss ich aber in einem Punkt widersprechen:

      Zitat
      Notfalls kann sie (wenn die Statuten das erlauben oder so interpretiert werden), Staatsschulden auch zu 0 Prozent oder gar zu einem negativen Zins direkt finanzieren.


      Wider die sparenden Unternehmen! Von Werner Vontobel

      Das ist eine sehr missverständliche Formulierung. Sie verleitet die Leser nämlich zu der falschen Vorstellung, dass die Notenbank dem Staat "das Geld leihen" könne. Die eigene Notenbank (linke Tasche an rechte Tasche) würde also den Staat sogar ganz schuldfrei finanzieren können, denn zuletzt müsse die Forderung der Notenbank gegen den eigenen Staat ja nur aus deren Büchern gestrichen werden. Der Staat könne mittels der "Staatsfinanzierung durch seine Notenbank" sogar Staatsanleihen kaufen und somit seine Schulden mit dem schuldfreien Geld der eigenen Zentralbank tilgen (MMT). Warum ist da vor den modernen Genies der MMT nur noch niemand auf diese tolle Idee gekommen? Vermutlich, weil sich niemand mit so einem Blödsinn lächerlich machen wollte.

      Wer "finanziert" denn nun das Staatsdefizit, wenn der Staat einfach keine Anleihen herausgibt, weil die in Zeiten niedriger Zinsen sowieso wegen dem Kursrisiko niemand halten will, sondern einfach bar bezahlt?

      Antwort (Trommelwirbel - Spannung):

      Das Staatsdefizit wird von allen Bürgern finanziert, die diese Barzahlung des Staates für ihre Forderungen annehmen. Ja, so einfach ist das: Der Staat verschuldet sich bar bei seinen Bürgern, denen er mit seinem Bargeld eine sofort fällige Forderung übergibt.

      Und nix da, von wegen der Staat könne doch schuldfrei von seiner eigenen Notenbank finanziert werden.

Empfänger
Wolfgang Waldner
Betreff:


Text:

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