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Jörg Buschbeck
Beiträge: 169 | Zuletzt Online: 31.03.2019
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    • Jörg Buschbeck hat einen neuen Beitrag "Paul Krugman gegen die MMT" geschrieben. 24.02.2019

      >>Der Staat muss mit seinem Defizit die Sparpläne der Privaten ermöglichen. Bis dahin gibt es keine Inflation, darüber hinaus schon.

      >>Würde die MMT das so erklären, es gibt keine Diskussion über Inflationsgefahren mit einem Paul Krugman und der müsste verschämt schweigen, weil er keine guten Argumente hätte.

      Sollten wir nicht die "Kritik" an der MMT immer mit Verweis auf den "gesunden Teil" des MMT-Gedankens führen? Müßte man nicht die MMT Bewegung in diesem Sinne nutzen?

    • Jörg Buschbeck hat einen neuen Beitrag "Wirtschaftswachstumskritik" geschrieben. 12.02.2019

      >>Wirtschaftswachstum erfordert eine ständige Erhöhung der jährlichen gesamtwirtschaftlichen Nettokreditaufnahme. i

      Dieses Paradigma ist einfach durch eine Sanktionierung der Geldvermögensbildung zu überwinden. Dabei kann weiter mit identischen Sparquoten gespart werden, nur eben nicht in Forderungen gegen Banken, sondern nur in realen Werten. Davon geht die Welt (nicht mehr) unter.

    • Jörg Buschbeck hat einen neuen Beitrag "Das falsche Gleichgewichtsmodell der VWL" geschrieben. 17.01.2019

      was ich für eine halbwegs zielführende Definition des Schwammbegriffs halte, dann lässt sich doch auch ein Kapitalmangel definieren. Nur ist dieser das genaue Gegenteil von Geldsparen. Geldsparen erhöht den Fremdkapitalbedarf der Wirtschaft. Dies kann bei hoher Nettoinvestition im Sinne einer guten Verteilung des Sozialprodukts eine rundum gute Sache sein. Blöd ist halt, wenn es in Ermanglung zweistelliger Nettoinvestitionsquoten gar nichts an risikoscheue Fraktion zu verteilen gibt. Dann gibt es Kapitalmangel = Investitionsmangel, wegen des Geldsparens.

    • Jörg Buschbeck hat einen neuen Beitrag "Heiner Flassbeck und der Wirtschaftsjournalismus" geschrieben. 14.01.2019

      >>Anmerkung für Dich noch: Du befürwortest ja Käufermärkte, willst aber aggregierte Geldvermögensbildungspläne > 0 nicht zulassen bzw. hältst diese irgendwie für die Inkarnation alles Bösen.

      Der Blödsinn wird auch in der 1000.ten Wiederholung nicht besser. Ich trage regelmäßig zur AKTUELLEN Situation,insbesondere im Horter- und Erbhorterland vor. Dagegen ist es überhaupt kein Argument, dass es anderswo (z.B.Venezuela) oder auch bei uns wieder (z.B. nach dem nächsten Krieg ) anders werden könnte.

      Ein Verkäufermarkt ist aber mit einem Überschuss der Pläne für Kaufüberschüsse mehr vom Ergebnis her beschreiben, wirwaren Zwangsparer in der Zone, weil es eben durchmangelnde Produktivität kein neues Auto unter 15 Jahre Wartezeit zu kaufen gab. Dazu muss in einem kapitalistischen System das Angebot durch Krieg oder "Sozialismus" zerstört werden. Sicherlich kann im Markt für Vermögensgüter eine Verkäufermarktsituation geschaffen werden, welche größere Wertsteigerungen zur Folge hat.Dies ist gar nicht so schlimm, außer für Hortererben. Schlimm ist, wie Stützel es auch beschreibt und ich aus der Zone kenne , wenn man beim Fleischer um die Wurst betteln muss. Dies hat aber wenig bis nichts mit der Vermögensdisposition von Sparern zu tun. Deine ganze Argumentation stinkt nach Horterschutzbehauptungen. Du bist hier aber nicht in Venezuela, sondern in einem Land, welches gerade durch Geldsparer ruiniert wird. Und dies ist nur möglich, weil VWL das Problem maximal verschleiert. Und Stützel sollte nicht missbraucht werden, das aktuelle deutsche Problem (trotz Nullzins ca. 250Mrd.€/Jahr zu große Geldsparpläne,welchenur durch Subprime Verschuldung und Sozialdumping ausgleichbar) zu vernebeln, er ist vielmehr hervorragend dazu geeignet, es zu erhellen.

    • Jörg Buschbeck hat einen neuen Beitrag "Droht durch die Zinserhöhungen der FED eine neue Weltwirtschaftskrise?" geschrieben. 25.12.2018

      sie wollen ihn überwinden. Dies wäre eine alternative Erklärung, die mir in 2018 in Diskussionen auch durch gezieltes Nachfragen in dieser Richtung bewusster geworden ist. Den Kapitalismus so zu steuern, dass er krisenfrei funktioniert, scheint deshalb für die Wenigsten eine Anziehungskraft zu haben. Die eine Seite sieht nur den Staat als Krisenursache, den man in Krisen abschütteln kann - die andere Seite will den Kapitalismus abschütteln. Dann handelt eine Notenbank j im allseitigen Interesse, wenn sie Krisen auslöst. Ich habe ja immer noch die Entschuldigung gebracht, dass die Notenbank mangels anderer Werkzeuge ja Krisen auslösen muss, wenn die Löhne stärker als die goldene Formel steigen. In Amerika geht es jetzt aber offensichtlich um ganz andere Dinge, man will Trumps Wiederwahl verhindern. In 2018 habe ich mich übrigens mit deiner positiven Sicht höherer Inflationsraten angefreundet. Dass wir solche System-Probleme mit der Nettoinvestition haben, ist sehr stark der Nichtinflationierung der Abschreibungseinnahmen zu "verdanken". Hätten wir Inflationsraten um die 4%, würden sich die Problem in dieser Form nicht stellen. Insofern darf man wohl auch über inflationistische Ansätze wie MMT in 2019 nochmal positiver nachdenken. Zumal eben die ausgelöste Inflation sich wohl auf Investitionsgüter und Vermögenspreis konzentriert.

    • Jörg Buschbeck hat einen neuen Beitrag "Droht durch die Zinserhöhungen der FED eine neue Weltwirtschaftskrise?" geschrieben. 25.12.2018

      >>bis zu diesem Kommentar der von Dummheit zeugt.

      Vielleicht warst eher Du zu minderschlau, mein Lob für Wolfgang zu verstehen?

      Nein, Du hast schon recht, es war dumm von mir nicht daran zu denken, dasss man im Land der Relotius Presse "Du bist der deutsche Trump" nicht als Kompliment auffassen könnte. Trump ist für mich jemand, der sich schon regelrecht todesmutig für den Frieden einsetzt. Beim Sieg seiner Konkurrentin hätten wir vermutlich schon keine friedliche Weihnacht 2018 mehr gehabt. Gegen die konkurrierendne Psychopaten schaue ich auch gern über leichte narzisstische Defizite hinweg. Wie auch immer, Wolfgang kann stolz sein, dass seine These jetzt vom amerikanischen Präsidenten vertreten wird.

      Also danke @rarebeg, dass Du diese Klarstellung angeregt hast, vielleicht hat es ja sogar mein Freund Wolfgang sonst falsch verstanden.

    • Jörg Buschbeck hat einen neuen Beitrag "Heiner Flassbeck und der Wirtschaftsjournalismus" geschrieben. 25.12.2018

      Sachvermögen werden bewertet, dabei kann es Bewertungsgewinne und Verluste geben, welche auch in der doppelten Buchhaltung sauber mit Gegenbuchung zu buchen sind (meine Frau wüsste wie) Auf alle Fälle existieren Sachwerte aber natürlich "netto" und es existiert keine Gegenbuchung im Sinne Dritter Verbindlichkeit.

      Bedeutung und Umfang von Stützels Werk geht weit über die Saldenmechanik hinaus. Er hat beispielsweise mit der "Rationalitätenfalle" das Grundproblem jeder Gesellschaft definiert. Dabei war er gerade sehr vorsichtig, was Modelle mit Verhaltensannahmen von Mensche angeht. Wenn man sich für Käufermärkte bewusst ist die Pläne für Käufe die Konjunktur bestimmen, ist man sich der fehlenden "Wurstkaufmechanik" ja auch bewusst. Und Stützel hat eben das gesamtwirtschaftliche Denken von Keynes, was dieser wohl hinreichend missverständlich formuliert hat, zu einer exakt und widerspruchsfrei formulierten Wissenschaft erweitert, welches auch die Integration angebotsorientierter Elemente erlaubt. Dies ist ja Wolfgang Theils ständiges und richtiges Thema, dass man das gesamtwirtschaftliche Denken nicht mit reiner Nachfrageorientierung diskreditieren soll, wie es das Scheitern des Keynesianismus in der Stagflation ausgelöst hat. Damit ist dann die reine Angebotstheorie mit einzelwirtschaftlichem Denken auch für die Gesamtwirtschaft zurück gekommen. Angebotsorientierung ist aber wichtig, wenn alle Studenten auf der Mao Bibel schlafen, Soziologie studieren, die Unternehmen nur noch nach Subventionen rufen, und insbesondere auch die Löhne stärker steigen als es die goldene Formel hergibt. Stützels Denken würde eine funktionale Wirtschaftswissenschaft erlauben, welche angebotsorientierte Elemente bedarfsweise integriert, aber eben auch für gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge die korrekten Sätze anwendet. So könnte man auch die Synthese aus der kapitalistischer Produktivität und den ökologischen und sozialen Herausforderungen finden. Leider scheint diese keiner zu suchen, die einen leugnen die Marktversagen, die anderen wollen den Kapitalismus ganz loswerden. Beides ist n.m.E der Weg in neue Barbarei.

      Besondere Problematik der Saldenmechanik ist, dass sie mit der Prämisse Käufermarkt den Geldsparer zum Schuldentreiber des Systems erklärt. Aus "Globale Staatsverschuldung = Nettogeldvermögensbildung des Privatsektors" ergibt sich dieser Zusammenhang ja rein logisch, wenn die Sparer nicht durch mangelndes Angebot am Kauf gehindert sind. Du kannst aber problemlos als "Experte" über die wachsende globale Verschuldung jammern, ohne dass jemand aufsteht und auf die einfache Lösung hinweist: "Wenn Verschuldung ein Problem ist, dann müssen wir halt Geldsparen sanktionieren." Das ist das eigentliche Problem korrekten gesamtwirtschaftlichen denkens, Geldvermögensbildung hat nur die Aufgabe, Unternehmer zu verschulden bzw. deren Gewinne zu begrenzen und verhindert damit zu große Investitionen aus zu hohen Gewinnen.
      Sind die Investitionen aber gar nicht mehr zu hoch, wird Geldsparen zum Problem. Dies wissenschaftlich herauszuarbeiten, macht dem ("Möchtegern") Geldsparer als Wissenschaftler irgendwie gar keine Freude. Eine Erscheinungsform ist es, das "Saldenmechanik Kritik" so ein häufiges Suchwort ist. Zusammenhänge aus Identitäten sind aber keine kritisierbaren Modelle. Man könnte höchstens den Käufermarkt bestreiten, wenn man die Unschuld des Geldsparers herausarbeiten wöllte. Deshalb ruft Wolfgang Theil ja so oft "Es könnte auch anders sein" Wobei der Käufermarkt schon typisch für den Kapitalimus ist, was die zeitweise Notwendigkeit angebotsorientierter Politikansätze gar nicht ausschließt.

    • Jörg Buschbeck hat einen neuen Beitrag "Droht durch die Zinserhöhungen der FED eine neue Weltwirtschaftskrise?" geschrieben. 25.12.2018

      schon lustig, wie der jetzt im Waldner-Modus ist. :-)

    • Jörg Buschbeck hat einen neuen Beitrag "Heiner Flassbeck und der Wirtschaftsjournalismus" geschrieben. 24.12.2018

      Ich bin bekennender Populist bzgl. Stützels Werk. Wie du sicher weißt, habe ich da als ungebildeter Nichtakademiker schon einiges bewegt, damit sich gebildete Akademiker wieder mit seinem Werk befassen. Die exakte korrekte Arbeit wie den Quellennachweis darfst Du machen, wir sind da sehr synergetisch. :-) Ich glaube auch nicht, dass wir beide irgendeinen wesentlichen fachlichen Dissens haben. Auch wenn Du mir manchmal, warum auch immer, irgendwelche Dissenspositionen unterschiebst. Der wesentliche Dissens ist doch nur, dass ich eben grundsätzliche kollektive Denkblockaden bei Identitäten wahrnehme, für die jede "unausgelachte" Experten-Schuldenwarnung aus dem Land der Guthabensünder n.m.E. hinreichender Beleg ist. Und daraus habe ich auch noch die Position, dass die Nichtfortentwicklung der ökonomischen Wissenschaft vom Bild der Tauschwirtschaft zum real existierenden Kapitalismus eben damit zu tun hat, dass Geldsparen dann völlig neu als regelmäßiges Problem zu bewerten wäre. Was man als Beleg für die Stärke der Denkblockaden werten kann, wenn diese selbst die Experten eines Fachs betrifft.

      Aber ich bin eben nur der kleine dumme Junge, der über die nackten Kaiser laut lachen kann. Die ernste Arbeit bleibt für Dich - frohes Fest, lieber Wolfgang.

    • Jörg Buschbeck hat einen neuen Beitrag "Heiner Flassbeck und der Wirtschaftsjournalismus" geschrieben. 24.12.2018

      Wegen Weihnachten such ich jetzt die Bezüge zur Keynes Formel nicht raus - diese ist ja mit Wirkung auf die Investitionspläne trivial logisch, wobei ich ehrlicherweise sagen muss, diese noch nicht vollständig auf Unterscheidung aller ex ante Aspekte gedacht zu haben. Ebenso logisch ist es, dass "ungeplanter" Geldvermögensaufbau der Wirtschafter wegen Verschuldungspläne > Geldsparpläne ebenso wie schönes Wetter zu Mehrkäufen führt. Wichtig ist ja vor allem Satz 2 - die Pläne zu kaufen bestimmen die Konjunktur - damit bringt man auch scheinbar widersprüchliche Ansätze der Konjunkturtheorie zusammen. Es ist generell so, dass Stützel scheinbar Gegensätzliches logisch zusammenbringt, u.a. klassische und moderne Kredittheorie, über die heute noch so engagiert diskutiert wird.

      „Paradoxa der Geld und Konkurrenzwirtschaft“ von Wolfgang Stützel. Seite (238) Konjunkturtheorie für Käufermärkte in 5 Punkten:

      1) In der Gesamtwirtschaft sind Gesamteinnahmen = Gesamtausgaben

      2) Wo Käufermärkte existieren, entscheiden die Ausgabepläne über die Gesamthöhe der Einnahmen, entscheiden die Pläne für Konsum- und Netto-Investitionsausgaben über die Höhe des monetären Volkseinkommens.

      3) Stationarität des Kreislaufs herrscht dann, wenn jeder etwaige Rückgang der Ausgaben für Konsum (gegenüber früher) durch eine Vermehrung der Ausgaben für Investition (gegenüber früher) kompensiert oder auch umgekehrt jeder Rückgang der Ausgaben für Investition durch eine Vermehrung der Ausgaben für Konsum kompensiert wird.

      4) Entspricht der Zunahme der Investitionsausgaben gegenüber früher kein gleichgroßer Rückgang der Konsumausgaben, dann wächst die Kaufstromstärke(Beschäftigungszunahme bzw.Inflation), entspricht dem Rückgang der Investitionsausgaben gegenüber früher keine gleichgroße Vermehrung der Konsumausgaben(gegenüber früher), dann schrumpft die Kaufstromstärke (Beschäftigungsrückgang bzw. Deflation).

      5) Bleiben die Investitionsausgaben konstant und verhalten sich die Konsumenten so, dass sie nach Überschreiten eines bestimmten Einkommens ihre Konsumkäufe gegenüber früher einschränken, nach Unterschreiten dieses bestimmten Einkommens aber Konsumkäufe gegenüber früher ausdehnen, dann wird im Laufe der Zeit dieses „bestimmte Einkommen“ erreicht und auch dann beibehalten werden, wenn bei dieser Gesamtstromstärke das Produktionspotential nicht voll ausgenützt wird.

      https://guthabenkrise.wordpress.com/2013...junkturtheorie/

    • Jörg Buschbeck hat einen neuen Beitrag "Heiner Flassbeck und der Wirtschaftsjournalismus" geschrieben. 23.12.2018

      Stützel hat in seinem Werk die konjunkturell relevanten Einflüsse (kommt in Paradoxa der Geld und Konkurrenzwirtschaft) gerade dadurch geklärt, dass er die doppeldeutigen Begriffe Geld, Sparen und Investieren mit neunen Begrifflichkeiten in klare Begriffe zerlegt hat. Er hat auch klar gestellt, dass in Käufermärkten die Pläne für Konsum und Investition die Konjunktur bestimmen. Damit ist auch klar, dass es gerade keine Investitionsmechanik aus Würsten gibt, da Pläne ja Menschen machen. Da kann also auch das Wetter Einfluss haben. Logischerweise plane ich aber eher eine Erweiterung von Wurstfabriken, wenn mehr Wurst nachgefragt wird, statt auf ihren Konsum zu verzichten. Dies hat mit der Zahlungsmittelebene alles wenig zu tun.

      Wirksam für die Investitionen ist das Kreislaufgleichgewicht und die Gewinnformel von Keynes, wobei das Kreislaufgleichgewicht eben exakt als das Gleichgewicht der Pläne für Geldvermögensbildung zu definieren ist. Da die Sachvermögensbildung bei I = S auch ex ante auf beiden Seiten der Formel steht, kürzt er sie einfach raus. Es können also nur die Pläne für Geldvermögensbildung als konjunktureller Mechanismus auseinander fallen. Verschuldungspläne > Pläne für Geldvermögensaufbau = konjunktureller Impuls, der zu Ausgabeerhöhungen durch ungeplanten Aufbau von geldvermögen führt , und umgekehrt. In der Gewinnnformel von Keynes wirkt der Aufbau von Geldvermögen durch den rest der Welt auch negativ auf die Gewinne.

      Es gibt also gleich 2 Mechanismen (Kreislaufgleichgewicht und Keynes-Formel), wie Geldvermögensbildung in kapitalismustypischen Käufermärkten negativ auf Investitionen wirkt. Deutschland profitiert deshalb extrem von dem umgekehrten Abbau der Geldvermögen des rest der Welt durch die Importdefizite und bläst sich aber als Kritiker der globalen Verschuldung auf - unglaublich mit Blick auf die "Fachleute".

      herzliche Weihnachtsgrüße, Jörg Buschbeck

    • Jörg Buschbeck hat einen neuen Beitrag "Unsere Wirtschaftswissenschaftler und das Sparen von Kapital" geschrieben. 26.11.2018

      Es ist wohl aussichtslos, lieber Wolfgang. Der schlimmste Punkt ist wohl, dass die VWL als Horterreligion (inklusiver pluraler Untersekten) niemals beim Kapitalismus statt fiktiver Tauschwirtschaft ankommen kann. Denn im kapitalismustypischen Käufermarkt ist die langfristige Geldvermögensbildung ganz schlecht für Konjunktur, Investitionen und vor allem auch den Frieden. Und so lange man eben nicht mit der ökonomischen Wissenschaft beim Kapitalismus ankommen kann, kann man ihn auch nicht von seinen Marktversagen befreien. Jede moderne Kaffeemaschine ist komplexer als dieser Kaputtalismus, aber mit religösen Gefühlen statt Sachverstand bekommst Du auch keine Kaffeemaschine repariert.

      Die Tiefe einer Krise wird immer durch die Hartnäckigkeit des Verdrängten definiert. So hartnäckig wie die Problemverdrängung der Guthabensünder offensichtlich ist, kann nur eine extreme Krise kommen, welche man auch Krieg nennt. :-(

    • Jörg Buschbeck hat einen neuen Beitrag "Paul Steinhardt gegen Joachim Nanninga im Streit um die MMT" geschrieben. 25.11.2018

      Sehr geehrter Herr Nanninga;

      Lösungen zu finden ist sicher einfacher,als Verantwortungsträger dazu bringen, diese sehen zu und umsetzen zu wollen. Ich habe 2012 ein Notenbankkonzept mit "Zahlungsmittelschöpfung" und den zusätzlich nötigen Steuerelementen entwickelt und zu Merkels damaligen "Piratentrip" eingereicht - da kam nur Blabla zurück.
      https://guthabenkrise.wordpress.com/2012...zur-monetative/

      Mit einer nationalen Kreditsteuer der nationalen Notenbank (die gibt es ja auch im Euroraum noch) könnte man die Probleme des Eurosystems lösen, dass in einer Gemeinschaftswährung ohne dieses Werkzeug keine national angepasste Geldpolitik mehr möglich ist. Eine gleichzeitige Staatsfinanzierung und Bankenrefinanzierung zu Null schafft den schädlichen Sparzins auch in der ZukunftsERWARTUNG ab. Denn kein Finanz-System kann stabil sein, in dem die Wirtschafter fast 10% der Einkommen in Schulden Dritter (Geldvermögensbildung) statt Sachwertkäufen auf eigenes Risiko sparen wollen. Die Schulden müssen in so einem System bis in eine Dimension wachsen, welche auch zinslos finanzierte Staatsverschuldung oder noch schlimmer als Exportsaldo irgendwann in einer Vertrauenskrise inflationär oder als "Rettung" abraucht, um dann als angebliche Lehre! in in einer Deflationspolitik im Krieg zu enden. Siehe Deutschland 1923 versus 1929

      Eine dauerhafte Abschaffung aller Sparzinserwartungen lenkt das Sparen in die Selbstinvestition. Damit müssen wir dann nicht mehr das Ausland via Sozialdumping für unsere Geldsparer (Guthabensünder) verschulden. Die Lösung ist also eher einfach, aber völlig gegen unsere Kultur, in der Geldsparen positiv besetzt ist. Hier finden wir doch auch n.m.E. den Grund, warum der ganze Ökonomiebetrieb sich immer noch eher mit Tauschwirtschaft als mit dem real existierenden Kapitalismus befasst. Der Geldsparer ist der Klassenfeind des Kapitalismus (Kreislaufgleichgewicht, Unternehmer-Gewinnformel) , also denken wir doch weiter fiktive Tauschwirtschaft, in dem der "Sparerheld" die Investitionen ermöglicht.

      bisher
      Kreditzins = Sparzins + Bankmarge
      neu
      Kreditzins = Bankmarge + Kreditsteuer

      Diese Kreditsteuer hätten wir bei Euro-Einführung im Süden gebraucht, heute wäre sie die nötige Bremsstab, um die viel zu große private Geldvermögensbildung durch sinnvolle zinslose staatliche Zahlungsmittelschöpfung einzudämmen. Man sollte trotzdem ehrlich buchen:
      "Forderung gegen Steuerzahler an Sichtguthaben" ist der korrekte Buchungssatz der Notenbank. Die Kreditsteuer bucht gegen die Verbindlichkeiten der Steuerzahler.

      beste Grüße, Jörg Buschbeck
      PS
      Kreditsteuern und auch Exportsteuern hat es in deutschland und Austria schon nach WK2 gegeben, man muss eben nur wollen

    • Jörg Buschbeck hat einen neuen Beitrag "Paul Steinhardt gegen Joachim Nanninga im Streit um die MMT" geschrieben. 22.11.2018

      >>nun wäre aber zu wenig gespart worden, nur darum wären die Zinsen so hoch und überall fehle das Geld, das man in guten Jahren hätte sparen müssen, und wenn der Staat sich verschulde, würde er die Zinsen noch mehr hochtreiben, jetzt müsse halt zuerst mehr gespart und die Verschuldung gesenkt werden.

      MMT ist doch nun aber eine Gegenentwurf zu solcher Deflationspropaganda. Und Lüge ist ein hartes Wort, man kann es ja so definieren, dass "Selbstgedrucktes" ohne Tilgungspflicht keine echte Schulden sind. Denn gerade der Termin unterschiedet ja einen Kredit von einem Geschenk. Und wenn die Tilgung mit einer vernünftigen "Inflationssteuer" erfolgt, dürfte dies auch nicht so weit von deinen Vorstellungen sein? Es darf doch nur keine Hyperdings werden, darüber muss man reden. Und was man mit dem "Gedruckten" macht, darf man auch besprechen. Und wie schon bei Ehnts kommentiert kann die MMT ja auch dazu führen, dass die Privaten durch negative realzinsen hübsch invetsieren und es gar keine wachsende reale Staatsverschuldung gibt. Die Frage ist also schon, ob man die MMTler beschimpft oder vernünftige Diskussionen anregt.

    • Jörg Buschbeck hat einen neuen Beitrag "Paul Steinhardt gegen Joachim Nanninga im Streit um die MMT" geschrieben. 22.11.2018

      und dies funktioniert doch mit über 200% BIP Staatsverschuldung mittlerweile wohl recht stressfrei? Wir können es ja nur nicht nachmachen, weil "uns" die Schuldenphobie bei gebuchten Staatsschulden nicht mehr schlafen lassen würde. Wobei ich natürlich trotzdem lieber "Synergiewende" machen würde. :-)
      https://smart-solarhome.de/synergiewende

    • Jörg Buschbeck hat einen neuen Beitrag "Paul Steinhardt gegen Joachim Nanninga im Streit um die MMT" geschrieben. 22.11.2018

      MMT ist emotional intelligent (ja, was uns beiden abgeht :-) ). So habe ich übrigens den Ehnts bei seinem Vortrag im Nachbarort wahrgenommen, ihm ist die emotionale Problematik auch sehr bewusst und er vermeidet gezielt Triggerworte. Ein guter Verkäufer muss sich auch nicht zu tief in die Details gehen. Dass die Schulden auf der Ebene der Kaufsalden entstehen und nicht bei einer Kreditaufnahme, so what? Wen interessiert das? Man muss das sehen wie Ilse Kling: "Wenn's schee macht". Und für's "schee machen" braucht es aber dann doch mal die guten Techniker, die einen Not-Bremsstab in den MMT-Reaktor einbauen, ansonsten kann man die MMT-Traum -Verkäufer doch machen lassen? :-)

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Jörg Buschbeck
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